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Mit dem Flugzeug auf Klassenfahrt?

24. Juni 2026/in AKTUELLES, JUNIORREDAKTION, KLIMA & UMWELT/von Juniorredaktion

Klassenfahrten gehören zu den Höhepunkten der Schulzeit. Sie stärken die Gemeinschaft und ermöglichen Lernen und Spaß an anderen Orten. Doch seit einiger Zeit wird diskutiert: Sollten wir für eine Klassenfahrt das Flugzeug nutzen? Anlass dieser Diskussion ist der Klimaschutz. Welche Argumente sind für und gegen Flugreisen bei Klassenfahrten und wie gehen andere Schulen damit um?
Ein Argument, das für Flugreisen spricht ist, dass sie uns Schülerinnen und Schülern den Besuch von Zielen ermöglichen, die sonst in kurzer Zeit schwer oder gar nicht mit Bus und Bahn zu erreichen wären. Sie bieten uns so die Chance zum Beispiel die antike Geschichte Griechenlands oder die spanische Kultur direkt vor Ort kennenzulernen. Auf der anderen Seite erlebt man auf einer langen, gemeinsamen Busfahrt schon so einige lustige Momente, hört Musik, spielt Spiele oder unterhält sich einfach. Genau diese Zeit mit der Klasse kann schon einen besonderen Teil der Klassenfahrt ausmachen. Die Anreise ist dann nicht nur der Weg zum Ziel, sondern wird selbst eventuell zu einem der schönsten Erlebnisse der ganzen Reise.

Um die Sicht der Lehrkräfte zu verstehen, habe ich Frau Zimpel einige Fragen gestellt. Laut ihr gebe es unter den Lehrkräften gemischte Meinungen zu Klassenfahrten mit dem Flugzeug. Frau Zimpel sagte, sie sei persönlich noch nie mit dem Flugzeug auf Klassenfahrt geflogen. Sie finde es unnötig, mit dem Flugzeug zu reisen und dadurch die Umwelt zu belasten, da es in Deutschland genügend schöne und interessante Reiseziele gebe. Zudem halte sie Flugreisen für wenig sinnvoll, da der zusätzliche Zeitaufwand am Flughafen, beispielsweise durch die Gepäckaufgabe und weitere Abläufe, häufig größer sei als erwartet. Der gegenüber Busreisen gewonnene Zeitvorteil gehe dadurch verloren.
Die einzige Ausnahme, unter der aus Frau Zimpels Sicht Flugreisen toleriert werden könnten, sehe sie bei besonderen Forschungsprojekten. Sie betonte dabei vor allem den speziellen Zweck einer solchen Reise. Ein Beispiel für einen Ausnahmefall sei ein Naturprojekt, z. B. über das Great Barrier Reef, das über eine längere Zeit vorbereitet werde und schließlich vor Ort seinen Abschluss finde.

Ein Blick auf andere Schulen zeigt unterschiedliche Wege:
Am Coppernicus Gymnasium fliege man laut der Schulhomepage generell nicht mit dem Flugzeug auf Klassenfahrt. Entferntere Ziele, wie Rom, London oder Paris seien mit Bus oder Bahn zu erreichen. Es gebe aber trotzdem Ausnahmen, wie zum Beispiel den Frankreichaustausch, der jährlich stattfinde, wo geflogen werde. Ich weiß außerdem, dass in diesem Schuljahr auch einige Schüler im Rahmen des Spanischunterrichts nach Madrid geflogen sind.
Bei einer weiteren Schule in Norderstedt, dem Liese-Meitner Gymnasium werde laut Homepage geflogen, aber erst in den höheren Jahrgängen.
Ganz anders ist es beim Gymnasium-Harksheide. Dort werde ganz auf das Reisen mit Flugzeugen verzichtet und stattdessen würden die öffentlichen Verkehrsmittel genutzt.

Eine mögliche Lösung für unsere Schule ist die zukünftigen Entscheidungen im Sinne der Schulwerte zu treffen. Das Lessing Gymnasium Norderstedt bezeichnet sich auf der Homepage als „Zukunftsschule“. Im Leitbild heißt es: „Bewusst und nachhaltig im Umgang mit unserer Umwelt – Dafür stehen wir!“ Wenn wir also anfangen mit dem Flugzeug auf Klassenfahrt zu fliegen, verliert dann nicht dieses ganze Bild seine Bedeutung? Dieses Leitbild steht im Widerspruch zu Flugreisen, da ein einzelner Flug pro Person mehrere hundert Kilogramm CO2 verursachen kann. Eine Klassenfahrt nach bspw. Mallorca verursache laut einem CO2 Flugrechner pro Schüler ca. 730 kg CO2. Zudem lernen Schüler im Unterricht nachhaltig zu handeln. Außerdem sollen AGs wie die Zukunftsschul-AG gefördert werden. Würde die Schule für Klassenfahrten das Flugzeug nutzen, stünde dies im Widerspruch zu den Zielen und Werten, die solche Initiativen vermitteln.

Die Entscheidung „Flugzeug – ja oder nein?“ ist letzten Endes eine Abwägung zwischen Bildung, Spaß und Verantwortung.

Marni Sielaff

Quellen:
https://germany.myclimate.org/de/portfolios?calculation_id=8647219, https://coppernicus.de/de/startseite,
https://lmgn.de,
https://www.gymnasium-harksheide.dem,
https://www.lg-n.de/

https://freigeist-lgn.de/wp-content/uploads/2026/06/leonhard_niederwimmer-plane-8508636-scaled-e1782298854753.jpg 947 2560 Juniorredaktion https://freigeist-lgn.de/wp-content/uploads/2022/12/Logo-300x300.jpg Juniorredaktion2026-06-24 13:05:032026-06-25 16:17:43Mit dem Flugzeug auf Klassenfahrt?

CSD dies, CSD das; aber was ist das eigentlich?

8. Juli 2025/in AKTUELLES, POLITIK, WIRTSCHAFT & GESELLSCHAFT, PSYCHOLOGIE & SOZIALES/von Maja Schmidt

Der CSD, auch Christopher Street Day  genannt, ist eine große Demonstration, bei der man sich für die Rechte von schwulen und lesbischen, aber vor allem queeren Menschen im Allgemeinen einsetzt. Den Ursprung hat der CSD in New York; Amerika, dort fand der erstmalige CSD am 7. November 1970 statt. Im Jahr davor fand der Stonewall-Aufstand statt, bei diesem protestierten queere Menschen gegen die gewalttätigen Razzien der Polizei, die sich gegen Homosexuelle und Transmenschen richteten. Seither ist es Tradition, in New York am letzten Samstag des Junis mit einem Straßenumzug an dieses Ereignis zu erinnern. Auch in vielen anderen Ländern ist es Tradition geworden, im Sommer eine Demonstration für die Rechte queerer Menschen zu machen.

Im April 1972 fand die erste Aktion in Deutschland statt, die an einen heutigen CSD erinnert. Danach hat er sich immer weiterentwickelt. Heute gibt es in fast jeder großen Stadt einen CSD, aber auch in kleineren Städten finden sie mittlerweile statt. 

Auch in Norderstedt, dieser fand am 24.05.25 unter dem Motto „Macht den Regenbogen wetterfest – Queere Menschenrechte in die Verfassung“ statt. Alle weiteren Termine findet man unter dem Link https://www.csd-termine.de.

Aber was heißt denn jetzt queer, trans und homosexuell?

Der Begriff queer wird heutzutage verwendet, um Menschen zu benennen, die sich nicht als  heterosexuell, nonbinär oder cisgender identifizieren. Er bezieht sich auf Menschen, die sich nicht mit traditionellen Geschlechteridentitäten und Sexualitäten identifizieren. Geschlechteridentität bezieht sich auf das Geschlecht, mit dem man sich identifiziert. Es kann zum Beispiel sein, dass man als Mädchen geboren wird, aber irgendwann merkt, dass es nicht richtig ist und man sich als Junge oder nonbinär identifiziert. Nonbinär ist man, wenn man sich keinem Geschlecht, Junge oder Mädchen, zugehörig fühlt. Transsexuell ist man, wenn man sich nicht mit dem Geschlecht identifiziert, dass einem bei der Geburt zugeordnet wurde. Den Begriff „cis“ nutzt man , wenn man sich dem Geschlecht, das einem bei der Geburt zugeordnet wurde, zugehörig fühlt. 

Unter Sexualität versteht man, zu wem sich eine Person hingezogen fühlt. Es gibt viele verschiedene Arten von Sexualität, aber die häufigsten sind unter anderem:

-heterosexuell: Anziehung zum anderem Geschlecht als sich selbst

-homosexuell: Anziehung zum gleichen Geschlecht, wie sich selbst

-bisexuell: Anziehung zu beiden Geschlechtern

-pansexuell: Anziehung zu einer Person unabhängig von ihrer sexuellen und geschlechtlichen Identität

-asexuell: keine Anziehung zu irgendeiner Person

 

Quellen

https://de.wikipedia.org/wiki/Christopher_Street_Day

https://de.wikipedia.org/wiki/Geschlechtsidentität

https://freigeist-lgn.de/wp-content/uploads/2025/06/Marsha-P.-Johnson_pexels_michal_rosak.jpg 853 1280 Maja Schmidt https://freigeist-lgn.de/wp-content/uploads/2022/12/Logo-300x300.jpg Maja Schmidt2025-07-08 09:36:302025-07-08 09:36:30CSD dies, CSD das; aber was ist das eigentlich?

Marsha P. Johnson – Pay it no mind

30. Juni 2025/in AKTUELLES, POLITIK, WIRTSCHAFT & GESELLSCHAFT/von Berit

„Pay it no mind“ („Beachte es nicht“)

 

Diese Antwort erhielten nicht nur der Richter, der die Afroamerikanerin Marsha P. Johnson einst nach der Bedeutung des „P“s in ihrem Namen fragte, sondern auch alle Menschen, die sich nach ihrer geschlechtlichen Identität erkundigten. Der Satz wurde zum Lebensmotto der Transsexuellen, Dragqueen und vermutlich bis heute bedeutendsten LGBTIQ+ Aktivistin.

Geboren wurde sie im Jahr 1945 als Malcolm Michaels Jr. in Elizabeth, New Jersey in den USA. Sie war das fünfte von sieben Kindern der ärmlichen Arbeiterfamilie Michaels, ihr Vater arbeitete am Fließband einer Fabrik und ihre Mutter als Haushälterin. Bereits mit 5 Jahren begann Marsha P. Johnson, Frauenkleider zu tragen, hörte nach einigen Diskriminierungserfahrungen in der Schule und dem sexuellen Missbrauch durch einen 13-jährigen Jungen jedoch zunächst wieder damit auf.

Erst nachdem sie 1963 ihren Highschool-Abschluss machte und mit nicht mehr als 15 US-Dollar nach New York zog, war es ihr möglich, ihre Geschlechtsidentität offener auszuleben. In Bezug auf diese beschrieb sich Johnson selbst als Homosexuelle, Transvestitin und Drag Queen und verwendete die Pronomen sie/er. Der Begriff „Transgender“ wurde erst nach Johnsons Zeit allgemein benutzt und bekannt. Obwohl New York offener und vielfältiger war als Johnsons Heimatstadt, waren auch hier die Rechte von LGBTIQ+ Personen stark eingeschränkt. So durften Homosexuelle in der Öffentlichkeit beispielsweise nicht miteinander tanzen und in Bars oder Restaurants wurde ihnen kein Alkohol ausgeschenkt.

Als offen Homosexuelle, Transvestitin und Person of Color hatte Marsha P. Johnson es schwer, eine Arbeit zu finden und war so gezwungen, als Prostituierte unter dem Namen „Black Marsha“ ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Sie wurde häufig von Kunden missbraucht und etliche Male von der Polizei verhaftet, wobei sie selbst die Anzahl ihrer Verhaftungen auf etwa 100 schätzte.

Obwohl sie später zusätzlich als Kellnerin arbeitete und in Drag-Shows auftrat, hatte Marsha P. Johnson lange keinen festen Wohnsitz und schlief so entweder bei Freunden, in Hotels, Restaurants oder auf der Straße. Die Arbeit als Drag Queen aber stellte für sie eine sehr erfüllende Tätigkeit dar, die es ihr zum ersten Mal in ihrem Leben ermöglichte, zugleich jemand und sie selbst zu sein. Sie selbst sagte zu diesem Thema einst:

 

„I was no one, nobody, from Nowheresville until I became a drag queen“.

 

Kurz nach ihrem Umzug nach New York lernte Marsha P. Johnson, die damals 17 Jahre alt war, die 11-jährige Sylvia Riviera, ein puerto-ricanisches Transgender-Mädchen, kennen und die beiden wurden schnell gute Freunde. Marsha P. Johnson ermutigte Sylvia Riviera, zu ihrer Identität zu stehen und sich selbst so zu lieben, wie sie war. Auch mit ihrem einzigartigen Kleidungsstil, der aus farbenfrohen lustigen Outfits und Blumenkränzen bestand, die sie meist aus Secondhand-Läden erwarb, steckte sie ihre Freundin an.

Als am 28. Juni 1969 die „Stonewall-Unruhen“ stattfanden, änderte sich Johnsons Leben schlagartig von der Drag Queen hin zur Aktivistin. Am frühen Morgen dieses Tages führte die Polizei eine Razzia in der bekannten Schwulenbar „Stonewall In“ durch und begannen damit, die Gäste zu verhaften. Als Johnson wenig später eintraf, nahm sie eine führende Position im Protest der Gäste und der ansässigen LGBTIQ+ Community ein, die endlich gegen die Ungerechtigkeit und Gewalt, der sie ausgesetzt waren, ankämpfen wollten.

Aus den Stonewall-Unruhen folgten 1970 die erste Gay Pride Parade und die Entstehung von zahlreichen Schwulenrechtsgruppen, in denen anfangs auch Marsha P. Johnson aktiv war. Dazu gehörten beispielsweise die Gay Liberation Front und die Gay Activist Alliance. Der Ausschluss von Transgender- und LGBTIQ+ Personen of Color aus diesen Gruppierungen frustrierte sie jedoch und bewegte sie dazu, sich später aktiv gegen die Transphobie dieser Gruppierungen zu wenden.

Außerdem gründeten Johnson und Riviera 1970 die Transvestite Action Revolutionaries (STAR), die jungen Transgender-Personen half, die von ihren Familien gemieden oder verstoßen wurden. Das sogenannte STAR House diente hierbei als Ort, an dem sich transsexuelle Jugendliche ohne Unterkunft sicher aufhalten konnten. Da sich auch Johnson und Riviera selbst einen solchen Ort gewünscht hätten, als sie nach New York kamen, hatte das Projekt eine sehr wichtige und persönliche Bedeutung für sie.

Darüber hinaus lenkte Marsha P. Johnson als Mitglied der Drag-Gruppe „Hot Peaches“ immer mehr Aufmerksamkeit auf sich, sodass sie 1975 sogar vom bekannten Pop-Art-Künstler Andy Warhol in einer Bilderserie mit dem Titel „Ladies and Gentleman“ abgebildet wurde. Ihr Ziel aber war und blieb die Befreiung und gesellschaftliche sowie rechtliche Gleichstellung von LGBTIQ+ Personen. Im Jahr 1980 durfte sie deshalb sogar im vordersten Wagen bei der jährlichen Gay Pride Parade mitfahren.

Dabei musste Johnson trotz ihres immerwährenden Lächelns immer wieder Rückschläge hinnehmen. So erlitt sie in den 1970er-Jahren psychische Zusammenbrüche, musste einige Zeit in einer psychiatrischen Klinik verbringen und 1990 wurde bei ihr HIV diagnostiziert. Zuvor engagierte sie sich aufgrund von vielen AIDS-Todesfällen in ihrem Umfeld gegen die Krankheit und nahm an einigen Treffen der AIDS-Lobby-Gruppe ACT UP teil.

Nur wenige Tage nachdem sie ihre eigene Erkrankung 1992 in einem Interview öffentlich gemacht hat, wurde Marsha P. Johnson Tod aus dem Hudson River geborgen. Ihr Tod wurde zwar zunächst als Selbstmord eingestuft, viele ihrer Freunde zweifelten jedoch an dieser Einstufung, zumal nach Angaben des New York Anti-Violence Projects 1992 die meisten Anti-LGBTQ-Gewalttaten verzeichnet wurden. Daraufhin wurde der Fall von der Polizei als Ertrinken aus ungeklärter Ursache eingestuft.

Trotz ihres frühen Todes mit nur 46 Jahren bleibt Marsha P. Johnson eine der wichtigsten LGBTIQ+ Aktivistinnen und wird unter anderem mit einem Denkmal in New York und der Umbenennung eines Parks in Brooklyn nach ihr geehrt, denn ihre Taten stellten wichtige Weichen für die gesellschaftliche Akzeptanz und die Gleichberechtigung von LGBTIQ+ Personen, die auch oder gerade heutzutage weiterhin weltweit angestrebt werden muss.

 

Quellen:

https://www.womenshistory.org/education-resources/biographies/marsha-p-johnson
https://www.musikexpress.de/marsha-p-johnson-ein-denkmal-fuer-die-legendaere-drag-queen-und-lgbtqi-aktivistin-1861665/
https://www.biography.com/activists/marsha-p-johnson

https://freigeist-lgn.de/wp-content/uploads/2025/06/Marsha-P.-Johnson_pexels_michal_rosak.jpg 853 1280 Berit https://freigeist-lgn.de/wp-content/uploads/2022/12/Logo-300x300.jpg Berit2025-06-30 09:46:222025-06-30 09:46:22Marsha P. Johnson – Pay it no mind

Artikelreihe: Pride Month

29. Juni 2025/in AKTUELLES, POLITIK, WIRTSCHAFT & GESELLSCHAFT/von Lissy

Nachdem wir als Schülerzeitung im letzten Jahr bereits eine Artikelreihe zum Thema Frauenrechte und Feminismus gemacht haben, kam dieses Jahr, anlässlich des Pride Month, die Idee auf, eine Artikelreihe der LGBTQI-Bewegung zu widmen. Unsere Artikelreihe umfasst nicht nur Portraits über queere Ikonen oder einen Bericht über die internationale Lage für die Pride-Bewegung, sondern auch Kommentare zu diesem gesellschaftlich viel diskutierten Thema.

Mit unserer Artikelreihe möchten wir über Vorurteile aufklären und zum Nachdenken anregen. Wir möchten aufzeigen, wie sehr Angehörige der LGBTQI-Community auch heutzutage noch angefeindet und verfolgt werden. Denn um Toleranz zu schaffen, ist Information und Verständnis enorm wichtig.

Viel Spaß beim Lesen!

https://freigeist-lgn.de/wp-content/uploads/2025/06/Marsha-P.-Johnson_pexels_michal_rosak.jpg 853 1280 Lissy https://freigeist-lgn.de/wp-content/uploads/2022/12/Logo-300x300.jpg Lissy2025-06-29 12:10:462025-06-30 09:43:47Artikelreihe: Pride Month

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