Interview mit Herrn Schendel

Stellen Sie sich doch bitte erstmal kurz vor.

Ich bin Tim Schendel und ich bin hier Koordinator für Berufsorientierung, aber vornehmlich auch Lehrkraft für die Fächer Wirtschaft und Politik und Geografie. Ich mag den Beruf sehr gerne und bin leidenschaftlicher VfL Bochum Fan, das ist hier vielleicht eigentlich das wichtigste. Ansonsten mache ich diverse andere Dinge, aber das führt hier zu weit und wir müssen ja auch noch andere Dinge besprechen.

Warum haben Sie sich dazu entschieden, Lehrer zu werden?

Ja, das ist auch eine ganz spannende Frage. Die Entscheidung dazu kam tatsächlich relativ spät in der Oberstufe. Damals hatte ich nämlich einen Geografielehrer, der ziemlich cool war, denn der hat aus dem Unterricht heraus Exkursionen mit uns gebucht, also etwas, was man heutzutage gar nicht mehr darf. Das geht einfach gar nicht mehr. Und der hat solche Dinge einfach getan und zu uns gesagt: „Kinder, worauf habt ihr Lust? Da müssten wir eigentlich mal hinfahren. Wartet, ich rufe da mal kurz an. Ja, das ist jetzt klar, da fahren wir hin“. Und der war auch immer locker, zumindest dann, wenn man gut gearbeitet hat. Wenn nicht, dann war er auch ein bisschen strenger, aber man hat ganz, ganz viel gelacht und in seinem Unterricht habe ich mal – das ist eine ganz witzige Geschichte – Armdrücken gegen ihn gemacht und gewonnen. Das war auch ganz wichtig. In meiner Oberstufenzeit habe ich mir dann gedacht, das kann ich auch und dann bin ich halt Lehrer geworden, unter anderem Geografielehrer.

Und aus welchem Grund haben Sie sich für die Fächer WiPo und Geografie entschieden?

Geografie fand ich thematisch schon immer sehr, sehr spannend und ich finde auch die breite Facette, die am Fach Geografie auch häufig kritisiert wird, sehr spannend, denn man sagt ja immer, Geografie ist so eine Wissenschaft, die existiert eigentlich gar nicht. Es gibt ja einmal diese physische Variante, also man guckt sich die Entstehung von Vulkanen und die Vegetationszonen an, aber es geht auch um humangeografische Faktoren, also wie geht der Mensch eigentlich auf den Raum ein, zum Beispiel was sind Global Citys und was macht diese aus. Und das ist so eine große Bandbreite, dass Leute das kritisieren. Ich hingegen denke ja, das ist super spannend und da lernt man ganz viel über die Welt.
Wirtschaft und Politik, da muss ich ehrlich sein, das hatte ich erst gar nicht auf dem Zettel, denn erst wollte ich Deutschlehrer werden. Dann hat allerdings meine damalige Lehrerin mit mir gesprochen und meinte: „Nein, werde auf keinen Fall Deutschlehrer, diese Korrekturen und so weiter. Mach irgendwas anderes, was vielleicht inhaltlich spannender ist.“ Also, was heißt inhaltlich spannender, nichts gegen meine Deutschkolleginnen und -kollegen, aber WiPo war dann passend zu Geografie und jetzt bereue ich das auch nicht. Auch wenn man mit dieser Fächerkombination eigentlich keine Jobs bekommt, ich hatte ein bisschen Glück.

Wie sind Sie ans LGN gekommen?

Auch eine ganz spannende Geschichte, ich habe tatsächlich in Hamburg studiert beziehungsweise mein Referendariat in Hamburg gemacht, auch mit einem relativ erfolgreichen Abschluss, kann man sagen. Und dann habe ich mit dieser lustigen Fächerkombination, was ich eben schon meinte, gedacht, dass ich gar keinen Job bekomme. Nach meiner letzten mündlichen Prüfung haben die mir bei meiner Lehrerausbildung allerdings gesagt, mit dem Schnitt und so weiter können Sie sich die Schule ja aussuchen. Das ist Quatsch, kann ich nur sagen, Geografie- und WiPo-Lehrer sucht niemand, das gibt es einfach nicht. Außer Herrn Apsel, der hat das früher gesucht, warum auch immer. Er hat das ausgeschrieben und mir auch eine ganz lange E-Mail geschrieben. Er hat gesehen, dass ich die beiden Fächer habe, hat mich eingeladen und dann durfte ich hier ein Bewerbungsgespräch durchführen. Sieben Leute waren vor mir da, habe ich gelesen, und ich habe mich durchgesetzt. Unfassbar. Ich bin sehr glücklich.

Was sind neben dem Unterrichten Ihre Aufgaben an unsere Schule?

Das habe ich vorhin schon mal kurz angedeutet, eigentlich mache ich ganz, ganz viele Dinge, die möchte ich jetzt gar nicht alle ausführen. Formal bin ich Koordinator für Berufsorientierung, das heißt, ich kümmere mich darum, dass es genug Angebote für die Schülerinnen und Schüler gibt, sich zu orientieren. Denn die Schule ist ja nur ein Zwischenschritt, soll euch vorbereiten aufs Leben und soll euch auch einige Perspektiven schaffen. Danach geht es aber darum, dass ihr natürlich auch etwas in die Rentenkassen einzahlt und so weiter und auch für unsere Pension als Lehrkräfte sorgt, das ist ja super wichtig. Unter anderem kümmere ich mich aber auch um die Organisation von Teilbereichen des Ganztages und die Präventionsveranstaltungen werden auch von mir organisiert. Im Moment auch noch das Projekt Lernchancen und diverse andere Dinge.

Was gefällt Ihnen besonders gut an Ihrem Beruf und an unserer Schule?

Also, das kann man ja fast zusammenführen, denn ich glaube, Lehrer sein hat auch immer damit zu tun, an welcher Schule und an welcher Schulform man unterrichtet und da bin ich wirklich gesegnet, denn ich habe ja eine Schule, in der das Unterrichten wirklich Spaß macht. Das wisst ihr selber, die Lerngruppen hier arbeiten wirklich, das heißt man hat, glaube ich, weniger pädagogische Arbeit als in anderen Schulformen. Und die Kinder hier sind so nett. Wenn man mal eine Hofaufsicht hat, ist man danach in besserer Stimmung als vorher. Das heißt, selbst wenn ich einen schlechten Tag habe, was selten vorkommt, muss ich auch mal sagen, dann erzählen die Kinder Geschichten, kommen zu einem gerannt, wollen alles mit einem teilen und danach geht es einem wieder gut. Und außerdem macht das Unterrichten hier auch Spaß. Ich kann mich nicht beklagen und ich bin immer glücklich nach dem Unterricht.

Und gibt es ein besonders lustiges Ereignis aus Ihrer bisherigen Zeit als Lehrer?

Es gibt unzählige lustige Ereignisse. Es gibt eine Sache, die ist tatsächlich auch ein bisschen unangenehm. Das betrifft den ersten April. Also man muss dazu sagen, dass ich ja wie eben gesagt, Bochum Fan bin und sagen wir mal so, ich mache mich damit auch angreifbar, denn Bochum hat ja nun zwei große Konkurrenten. Ich erwähne in meine Unterrichtsstunden sehr häufig Dortmund und Gelsenkirchen und dann kam eine Klasse auf die Idee, mich am ersten April reinzulegen. Ja, und dann standen plötzlich, als ich in diese Klasse kam, alle Kinder auf Ihren Stühlen, haben ein Dortmund-Lied gesungen, hatten auch die geografischen Koordinaten von Dortmund an die Tafel gemalt und alles in Dortmund-Farben geschmückt. Ich war sehr beeindruckt, aber auch schockiert muss ich sagen. Ja, das war wahrscheinlich das aufregendste Erlebnis. Vielen Dank nochmal dafür.

Foto von Marvin Truminski

Wie war Ihre eigene Schulzeit für Sie?

Meine Schulzeit war sehr schön, muss ich sagen. Sie war rückblickend auch sehr entspannt, es war eine schöne Zeit. Ich hatte viel mit Freunden zu tun und hatte auch nicht so viele Sorgen wie heute. Deshalb habe ich das damals auch eigentlich sehr genossen. Ich war ein vernünftiger Schüler, als ich jung war und bis zur 9. Klasse auch sehr strebsam, das hat sich dann aber in der Oberstufe gegeben und ich habe auch andere Dinge des Lebens lieben gelernt. Aber insgesamt war es eine sehr schöne Zeit, auf die ich bis heute gerne zurückblicke.

Welches besondere Ereignis aus Ihrer Schulzeit ist Ihnen besonders in Erinnerung geblieben?

In meiner Schulzeit waren immer die Fußballturniere das Spannendste. Ich war passionierter Fußballspieler, aber leider hat mich meine Knieverletzung aufgehalten, sonst wären wir öfter Weltmeister geworden, das ist nun mal Fakt. Damals haben wir zum Beispiel die Deutsche Meisterschaft als Schulfußballteam gewonnen. Die Fußballturniere waren das Highlight meines Lebens.
Das negativste Ereignis war, als mein Sportlehrer in der Oberstufe, mit dem ich heute auch noch Kontakt habe, mir eine 3 in Fußball gegeben hat. Das ist etwas, was ich ihm ewig vorhalten werde. Ich hatte im Sportunterricht eine Knieverletzung und mein Knie war ganz dick und angeschwollen und ich musste mich an den Rand setzen. Dann hat er mir gesagt, ich hätte ja nie mitgemacht und wäre immer verletzt gewesen. Dann hat er mir einfach mal eine 3 gegeben. In Fußball! Das geht natürlich gar nicht.

Was ist für Sie die wichtigste Eigenschaft eines Lehrers oder einer Lehrerin?

Natürlich muss man fachlich kompetent sein und den Schülerinnen und Schülern da ganz viel beibringen und muss da Sicherheit ausstrahlen, das ist ganz klar. Aber es gibt auch noch wichtigere Dinge als das. Man muss auch Lust darauf haben, mit Schülerinnen und Schülern zu arbeiten, man muss eine positive Grundeinstellung dazu haben, den Kindern etwas beizubringen. Ich bin der festen Überzeugung, dass, wenn die Schülerinnen und Schüler merken, dass der Lehrer auch selber Lust dazu hat, den Kindern etwas mitzugeben, dann haben sie selber viel mehr Lust darauf. Man muss manchmal auch Themen unterrichten, auf die die Schülerinnen und Schüler von sich aus jetzt nicht so gekommen wären und gesagt hätten: „Nö, da hab ich jetzt nicht so Lust drauf“. Aber dann muss man Wege finden, sie mitzunehmen und das müssen sie auch spüren, finde ich. Das ist das Wichtigste.

Was machen Sie, wenn Sie mal nichts mit der Schule zu tun haben?

Wenn ich nichts mit der Schule zu tun habe, bin ich meistens im Vonovia-Ruhrstadion in Bochum. Nein, ich übertreibe ein bisschen. Ich verfolge natürlich den VfL Bochum sehr doll, aber auch nicht extrem. Aber ich nutze das hier ganz gerne, um gute Stimmung zu erzeugen. Ja, am Fußball bin ich sehr interessiert auf jeden Fall, das mache ich gerne. Ein bisschen Sport mache ich auch tatsächlich, auch wenn man es mir nicht immer ansieht, aber das mache ich schon sehr gerne. Sonst treffe ich mich wie andere Leute auch, ganz gerne mit Freunden.

Welchen Rat würden Sie jedem Schüler und jeder Schülerin geben?

Also erstmal würde ich versuchen, die Dinge, auf die ich richtig Lust habe, wirklich zu verfolgen, mir nicht so oft sagen zulassen, was man alles nicht schaffen kann. Das ist, glaube ich, auch eine ganz wichtige Idee, gerade in meinem Alter war es früher so, dass man gesagt hat, jede Unterbrechung im Lebenslauf wird ganz schwierige Folgen haben und so weiter. Jetzt würde ich das alles, glaube ich, ein bisschen entspannter sehen. Ich würde unbedingt darauf hinweisen, dass man die Dinge verfolgt, auf die man richtig Lust hat, denn die sollte man idealerweise auch zu seinem Beruf werden lassen.

Seit wann sind Sie schon VfL Bochum-Fan, wie sind Sie dazu gekommen und was mögen Sie besonders an dem Verein?

Das ist eine besonders spannende Geschichte, das war tatsächlich – ich überlege gerade – in eurem Alter, das heißt, ich war ungefähr 16 oder 17. Zu der Zeit habe ich mit den verschiedensten Leuten Fußball gespielt und ein Mensch davon ist, seitdem er 6 war, VfL Bochum Fan. Der kommt auch aus Hamburg und der ist Bochum Fan geworden, weil sie, nachdem sie abgestiegen sind, trotzdem noch mit ihren Fans gefeiert haben. Und dann hat er seinen Papa gefragt: „Warum feiern die denn jetzt noch? Die haben doch verloren.“ Und dann meinte sein Papa: „Jaja, die sind aber stolz auf ihre Mannschaft. Die haben heute gewonnen und sind zwar abgestiegen, aber trotzdem“. Und dann meinte er zu seinem Vater: „Ich bin jetzt VfL Bochum Fan“, und dann hat der Vater gesagt: „Jaja, klar …“. Aber als er sich dann 2 Jahre später mit seinem eigenen Taschengeld ein VfL Bochum Trikot in einem Shop gekauft hat, da wurde das dann ernst. Der ist jetzt schon super lange Fan und hat uns dann quasi alle mitgezogen. Mittlerweile bin ich auch lebenslanges Mitglied beim VfL Bochum. Ich finde, dieser Verein ist unglaublich sympathisch und die Menschen vor Ort – also im Ruhrgebiet – sind, kann man ganz schwer erklären, sehr ehrlich auf jeden Fall und sagen einem sofort ins Gesicht, was sie denken. Und sie sind generell auch ein bisschen entspannter als die Norddeutschen. Deswegen finde ich, es ist ein sehr sympathischer Verein, anders als Gelsenkirchen und Borussia Dortmund. Das muss man hier auch noch mal sagen. 

Noch eine Frage an Bobbi Bolzer: Wo warst Du denn schon überall und was hast Du schon so Besonderes erlebt?

Bobbi Bolzer (Maskottchen des VfL Bochum)

Also ich muss jetzt für Bobbi Bolzer antworten, weil Bobbi Bolzer immer sehr schüchtern ist. Ich nehme ihn ja auch oft mit in den Unterricht und er hat so viele Ideen, aber immer wenn es in den Unterricht geht, dann hört er auf, sich zu melden und so weiter. Er denkt, er will den anderen ja nicht die richtigen Antworten wegnehmen. Bobbi Bolzer war zum Beispiel schon, und das ist eine sehr aufregende Geschichte, am Gardasee. Da war er unterwegs und hat schöne Fotos gemacht mit Herrn Schilling zusammen, die beiden sind ja auch gute Freunde. Jetzt war er tatsächlich im Urlaub auch schon in Dänemark. Da hat er sich auch auf eine Düne gesetzt, hat da Bilder gemacht und das sehr genossen. Das nächste Reiseziel, wo er hin möchte, ist Prag. Da habe ich ihm schon gesagt, dass wir da auf jeden Fall zusammen hinfahren. Das wird jetzt im September stattfinden. Und vorher vielleicht noch nach Portugal, das haben wir auch auf der Liste. Also Bobbi Bolzer mag auch warme Gebiete, aber ich habe mir überlegt, dass er in seinem Leben noch ganz viele Orte kennenlernen wird.

Vielen Dank für das Interview!

Exkursion zum NDR–Studio Norderstedt

„Interessante Einblicke und ein unvergessliches Erlebnis“Mit diesen Worten beschreiben die Mitglieder unserer Schülerzeitung unseren Ausflug zum NDR-Studio in Norderstedt. Weiterlesen

Frau Peters, die Schulleiterin des LGN

Seit einem halben Jahr hat das LGN eine neue Schulleiterin. Wir haben Frau Peters interviewt und viel über sie und den Beruf gelernt.

Stellen Sie sich doch erst einmal vor:

  Meine Name ist Marika Peters, ich bin 52 Jahre alt und wohne in Hamburg. Ich habe eine Familie mit einen Sohn, der fünfzehn Jahre alt ist. Ich war zuletzt am Wolfgang-Borchert-Gymnasium in Halstenbek und habe mich dann irgendwann entschlossen tatsächlich Schulleiterin werden zu wollen und das hat dann gleich auch mit der ersten Bewerbung hier geklappt.

Was ist Ihnen aus Ihrer früheren Schulzeit noch in Erinnerung geblieben?

  Ich glaube, da geht es mir nicht anders als vielen anderen Kolleginnen und Kollegen. Das sind bestimmte Lehrkräfte, die es geschafft haben, mich zu motivieren, bestimmte Dinge zu tun, mich selbständiger gemacht haben und mir mit Spaß so manches Wissen beigebracht haben. Man kann sagen, sie haben mir geholfen meinen Weg im Leben zu finden.

Es waren aber auch durchaus außerunterrichtliche Dinge wie Klassenfahrten. Deswegen weiß ich auch um die Bedeutung dieser Dinge.

Was waren früher Ihre Lieblingsfächer?

Auf jeden Fall Sport und Französisch. Deutsch gehört auch noch dazu. Und das Fach, welches hier WiPo heißt, hat mich auch sehr interessiert.

Als was waren Sie denn vorher tätig?

  Ich war klassischerweise immer Lehrerin, bin dann vor ca. 13 Jahren Oberstufenleiterin geworden, sowie Herr Sterner hier. Damit war ich dann auch Teil der Schulleitung.

Also Traumberuf Lehrerin?

  Nicht ganz, nach dem Abitur wusste ich erstmal gar nicht, was ich machen sollte. Ich mochte sehr gerne Sport und Französisch. Dann bin ich erst einmal ins Ausland gegangen und während des Auslandsjahres ist mir dann klar geworden, dass ich Lehrerin werden möchte.

Was sind die Aufgaben als Rektorin?

  Es ist im Prinzip die Kommunikation mit ganz unterschiedlichen Gremien, mit der Schülerschaft, mit den Eltern, mit der SV, mit dem Kollegium und mit der Schulleitungsrunde.

Da werden Projekte angestoßen, Ideen entwickelt oder Konflikte gelöst. Die Hauptaufgabe sehe ich momentan darin, all das zu koordinieren, mit allen Gremien zu sprechen und alle auf den gleichen Wissensstand zu bringen. Um so Lösungen und Ideen zu finden. Diese müssen teilweise noch weitergetragen werden, weil das eine oder andere Gremium noch zustimmen muss. Da ist sich vorzustellen, wie lange die Umsetzung einer Idee dauern kann.

Ansonsten ganz konkret ist es natürlich die Unterrichtsversorgung. Dafür zu sorgen, dass das Kollegium hier gut und zufrieden arbeiten kann, dass erst einmal genug Kollegen da sind, um alle Unterrichtsfächer abzudecken und dann den Unterrichtsbetrieb im Prinzip am Laufen zu halten.

Was gefällt Ihnen besonders an Ihrem Beruf?

   Das sind so vielfältige Sachen. Momentan bin ich ja tatsächlich auch noch in der Anfangsphase, dass heißt ich lerne erstmal ganz viel kennen. Was mir sehr gut gefällt, ist dieses breite Angebot und diese unterschiedlichen Aufgaben, das heißt die Arbeit mit den Schülern, etwas weniger Unterrichtsarbeit natürlich,  mit den Eltern, mit den Kollegen, sowie die Arbeit mit den anderen Schulen in der Umgebung zusammen. Es ist die Vielfalt, die mich tatsächlich interessiert und auch der Anspruch. Es macht mir durchaus auch Freude, Konflikte zu lösen und die hat man nicht selten.

Wo wollen Sie in Zukunft am LGN Schwerpunkte setzen?

  Ja, wie gesagt bin ich noch in dieser Anfangsphase, in der ich bereits viel Gutes kennengelernt habe. Zum Beispiel den Schwerpunkt Musik.

Ich sehe aber auch, dass wir durchaus den Schülerinnen und Schülern, die nicht so Musik interessiert sind, Angebote außerhalb des Unterrichts machen sollten. Das können zum Beispiel Sportangebote sein. Ich glaube, dass hier mit der neuen SV durchaus eine Kultur vorhanden ist, um außerunterrichtliche Aktivitäten wie ein Schulfest, Turniere und so weiter zu organisieren.

Außerdem müssen wir uns im Kollegium mit den Herausforderungen der Digitalisierung weiter auseinandersetzen und ihnen gerecht werden, sodass wir zuverlässig und sinnvoll mit digitalen Medien im Unterricht arbeiten und diese nicht nur Schreibmedien sind. Wir müssen es zu unserer Aufgabe machen, Technik,  Möglichkeiten, aber auch Grenzen der Digitalität zu vermitteln und das bedarf Schulungen und einer Offenheit des Kollegiums. Das ist für mich selbstverständlicher Teil eines modernen Gymnasiums. Ebenso selbstverständlich ist für mich die Unterrichtsentwicklung auf der Basis moderner Erkenntnisse: Problemlösendes Lernen mit offenen, funktionsorientierten Unterrichtsformen möchte ich als Leitlinie unserer Schule sehen. 

Auf was freuen Sie sich in der Zukunft?

  Grundsätzlich freue ich mich, das LGN mit all seinen Besonderheiten weiter kennenzulernen, selbst neue Kenntnisse im Bereich der Führung und der Verwaltung zu erwerben  und Projekte und Veränderungen im Sinne einer schülerorientierten Schul- und Unterrichtsentwicklung anzustoßen und deren Erfolge erkennen zu können! 

Was möchten Sie zum Schluss noch sagen?

  Ich fühle mich hier sehr wohl und aufgenommen von allen Gremien. Ich gehe hier durch die Schule und habe den Eindruck, dass Schülerinnen und Schüler sich sehen, dass aber auch die Lehrerinnen und Lehrer die Schülerinnen und Schülerinnen sehen und mit sehr viel Engagement hier arbeiten. Das ist eine sehr gute Basis für jede weitere Arbeit! Wir sind eine strukturell und personell sehr gut aufgestellte Schule und haben eine tolle Schülerklientel. Ich freue mich sehr hier arbeiten zu können!

 

Herzlichen Dank für das Interview!

Lübeck-Konzert des SOLG und des JSOL

Am 08. Juli ist das Sinfonieorchester des LGN anlässlich eines gemeinsamen Konzertes mit dem Jugendsinfonieorchester Lübeck zu einem musikalischen Austausch nach Lübeck gereist. Über das vergangene Halbjahr hinweg haben beide Orchester das Programm eingeübt, um es nun endlich am vergangenen Samstag zu präsentieren. Gemeinsam spielten das SOLG und das JSOL im Kolosseum Lübeck mehrere Stücke unter der Leitung unseres Dirigenten Herrn Kannenberg und der des Dirigenten des JSOL, Emanuel Dantscher. 

Über die Orchester 

Das Sinfonieorchester (SOLG) unserer Schule tritt unter der Leitung unseres Musiklehrers Herrn Kannenberg hauptsächlich bei den alljährlichen Weihnachtskonzerten und Sommerserenaden des LGN auf. Jede Woche trifft sich unser Orchester zur Probe und studiert pro Halbjahr ein neues Programm für das jeweils nächste Konzert ein. Das Jugendsinfonieorchester Lübeck arbeitet hingegen in intensiven Projektphasen an neuen Stücken und zeichnet sich vor allem durch eine enge Zusammenarbeit mit den Lübecker Philharmonikern aus. Durch unseren Dirigenten Herrn Kannenberg, den Dirigenten des JSOL Emanuel Dantscher und den Manager Martin Berner organisiert, kam in diesem Jahr eine Zusammenarbeit zwischen den beiden Orchestern zustande, die vergangenes Wochenende in einem gemeinsamen Konzert ihre Krönung fand.

Programm 

Als erstes auf dem Programm stand bei diesem Konzert der „Prince Ali March“ von Alan Menken aus dem Film „Aladdin“. 

Foto: Maximilian Busch

Anschließend spielten wir ein Stück von Albert Lortzing namens „Thema und Variationen für Trompete und Orchester“, welches von Vanessa Prieß aus dem SOLG bearbeitet wurde. Vanessa hat sich jedoch nicht nur der Bearbeitung angenommen, sondern begeisterte das Publikum auch an der Solo-Trompete. 

Nach dieser Darbietung spielte das JSOL eine „Romanze für Orchester und Violine in F-Dur, op. 50“ von Ludwig van Beethoven mit Elina Wirch als Solo-Violinistin, bevor es mit voller Besetzung weiterging. Zum Abschluss des Abends präsentierten die beiden Orchester eine Zusammenstellung aus den Carmen Suiten und Arien aus der Oper Carmen von Georges Bizet. Hierbei hatten wir das große Glück, den eindrucksvollen Gesang der professionellen Opernsängerin Franziska Buchner begleiten zu dürfen, die drei der Stücke als Solistin sang.

Foto: Maximilian Busch

Ein besonderes Highlight an dem Abend war unter anderem die sehr bekannte No. 5 „Les Toréadors“ aus der ersten Carmen Suite, die wir, ebenso wie die ebenfalls sehr bekannte Arie „Habanera“, als Zugabe an dem Abend noch ein zweites Mal zum Besten geben durften. Eine etwas kürzere Version dieses Programms wird bei der Sommerserenade des LGN am 13.07.23 mit der SOLG-Besetzung erneut zu hören sein.

Dank

Zunächst einmal sind wir als Schüler*innen natürlich sehr dankbar dafür, dass solche großartigen Fahrten und Konzerte für uns möglich gemacht werden und wir daran sogar kostenfrei teilnehmen können. Diesbezüglich geht natürlich auch ein riesengroßes Dankeschön an die Musikfachschaft und den Förderverein des LGN, durch die diese Reise finanziert wurde. 

Auch dem Jugendsinfonieorchester Lübeck und dessen Dirigenten, Emanuel Dantscher, und Manager, Martin Berner, gilt unser Dank, da wir sehr viel Spaß am gemeinsamen Musizieren und vor allem an dem Konzert mit einer derartig großen Besetzung hatten und daraus für die Zukunft sicher viel mitnehmen werden. 

Doch unser größtes Dankeschön richtet sich natürlich an unseren Musiklehrer und Dirigenten Herrn Kannenberg, der sich nicht nur um die Organisation solch toller Projekte kümmert, sondern uns auch bei den Proben immer motiviert und Freude am Musizieren verschafft. Wir freuen uns schon auf weitere tolle SOLG-Projekte!

Probenfahrt nach Noer 2023

Nach einer dreijährigen coronabedingten Pause hat in diesem Jahr endlich wieder eine Probenfahrt der Musik-Ensembles des LGN stattfinden können. Der Lessing acQuire, die BigBand 1 und die Streichergruppe der sechsten Klasse sind für zweieinhalb Tage nach Schloss Noer gefahren, um sich dort auf die alljährliche Sommerserenade vorzubereiten. Für alle beteiligten Schüler*innen und Lehrer*innen sind die Probenfahrten stets ein Highlight des Schuljahres, weshalb wir uns sehr freuen, dass diese nun endlich wieder stattfinden!

Probenfahrten am LGN

Probe der BigBand (Foto: Dorian Kannenberg)

In jedem Jahr finden für die Musik-Ensembles unserer Schule verschiedene Probenfahrten statt, auf denen nicht nur fleißig geübt, sondern auch die Gemeinschaft unter den Teilnehmenden gefördert wird. Schüler*innen aller Klassenstufen, die in einer musikalischen Gruppe mitwirken, können an diesen Fahrten teilnehmen. Es ist immer eine tolle Erfahrung, außerhalb der Schule miteinander Musik zu machen und sich auch abseits von zu Hause musikalisch weiterzubilden. Außerdem wächst man auf diesen Probenfahrten immer sehr stark mit den anderen Ensemble-Mitgliedern und den Lehrer*innen zusammen, wodurch die gemeinsamen Proben noch mehr Spaß machen und das Miteinander gefördert wird.

Ablauf

Probe des Lessing acQuire (Foto: Dorian Kannenberg)

Am Dienstagvormittag auf Schloss Noer angekommen ging es für alle Ensembles bereits mit den Proben los. Bis zum Mittagessen um 12 Uhr hatten sich alle eingesungen und -gespielt und nach der Mittagspause ging es direkt weiter. Teils übten die Ensembles vollständig, manchmal gab es jedoch auch Proben einzelner Stimmgruppen, während derer die anderen eigenständig übten oder Freizeit hatten.

Die Streicher beim Proben (Foto: Dorian Kannenberg)

Dank des großartigen Wetters am Mittwoch konnte sich der Chor im Freien aufwärmen und Teile der Streicher probten sogar draußen. Auf der Noer-Fahrt gibt es außerdem die Tradition, dass der Q2-Jahrgang am zweiten Tag einen Spaziergang durch die Umgebung des Schlosses leitet und den jüngeren Jahrgängen Geschichten über das Schloss und den Ort erzählt. Auf diesem Spaziergang haben wir unter anderem von der Gräfin Isabella von und zu Noer erfahren, die einst ihre Seele dafür eintauschte, die erfolgreichste Violinistin der Welt zu werden. Seitdem liegt, Erzählungen der Q2 zufolge, ein Fluch auf dem Schloss und seiner Umgebung, der nur dann gebrochen werden kann, wenn die Geister des Schlosses Musik zu hören kriegen, die so schön ist wie die der Gräfin.

Am Nachmittag erarbeitete der Chor außerdem eine Choreo zu einem seiner Songs, die zuvor von einer kleinen Gruppe von Schüler*innen entwickelt und den anderen beigebracht worden war. Auch wenn die vielen Proben ein wenig anstrengend werden können, überwiegt sowohl bei den Lehrer*innen als auch bei den Schüler*innen der Spaß und die Freude am gemeinsamen Musizieren. „Ich hatte ganz vergessen, dass solche Fahrten und die Proben einem immer viel mehr Energie geben, als nehmen“, sagte dazu unser Musiklehrer und Chorleiter Herr Hoffmann.

Open Stage

Wie immer hat natürlich auch auf dieser Probenfahrt die traditionelle Open Stage am letzten Abend stattgefunden, auf der alle Schüler*innen auftreten und ihre Talente zum Besten geben können. Auch in diesem Jahr war das Publikum ganz begeistert von den musikalischen Beiträgen der anderen. Mit Gesang und Instrumenten traten sowohl Einzelpersonen als auch kleine Gruppen in insgesamt 16 Darbietungen auf. Dieses Event ist schon immer eines der größten Highlights einer jeden Probenfahrt und eine tolle Möglichkeit, um die Talente seiner Mitschüler*innen wertzuschätzen und selbst Darbietungen zu erarbeiten und zu präsentieren. Zum Abschluss des Abends unternahmen wir noch eine kleine Wanderung zu einer Kapelle, in der, Überlieferungen der Abiturienten zufolge, die Gräfin Isabella früher Geige gespielt hatte. Nach den wunderschönen musikalischen Darbietungen des Abends gelang es uns tatsächlich, den Fluch der Gräfin zu brechen und die Geister des Schlosses zufriedenzustellen: Nachdem wir zweimal nach Isabella gerufen hatten, erschien hinter der Kapelle eine geisterhafte Gestalt in weißem Gewand, die Violine spielte, definitiv nicht unser Musiklehrer Herr Kannenberg war und schließlich, von uns befreit, in der Dunkelheit verschwand.

Präsentation des Repertoires

Der Lessing acQuire stellt sein Repertoire vor (Foto: Dorian Kannenberg)

Am Ende jeder Probenfahrt präsentieren die Ensembles ihr während der Fahrt einstudiertes Programm den anderen Mitfahrenden. Zunächst durften wir der BigBand unter der Leitung von Herrn Packeiser, in Vertretung für Herrn Bischoff, zuhören, die uns drei Stücke präsentierte. Danach stellten die Streicher der sechsten Klasse, unter Leitung von Herrn Dohm, eines ihrer erprobten Stücke vor. Als Letztes präsentierte der von Herrn Hoffmann geleitete Lessing acQuire seine drei einstudierten Lieder. Auch hierbei handelt es sich um einen weiteren Höhepunkt der Fahrt, da es immer sehr viel Freude macht, zu hören, was die anderen Gruppen während der Fahrt alles geschafft haben und zu zeigen, was das eigene Ensemble in zweieinhalb Tagen alles erarbeiten konnte. Für den Rest der Schule wird das einstudierte Repertoire auf der Sommerserenade am Ende des Schuljahres zu hören sein.

Dank

Die Probenfahrten gehören für viele von uns Schüler*innen zu den Highlights der Schulzeit, weshalb wir sehr dankbar sind, dass diese nun endlich wieder stattfinden, wir gemeinsam singen und spielen können und das Miteinander zwischen allen Teilnehmenden gestärkt wird. Auch für unsere Musiklehrer, die die Ensembles leiten und mit denen das Musizieren immer viel Spaß bringt, sind wir sehr dankbar. Durch ihre Mühe und die Freude, die sie uns an der Musik verschaffen und mitgeben, nehmen wir Schüler*innen von diesen Fahrten einige unserer schönsten Erfahrungen aus der Schulzeit mit! Insbesondere Herrn Packeiser gilt unser Dank, der seinen wohlverdienten Ruhestand unterbrochen hat, um Herrn Bischoff zu vertreten. Natürlich wollen wir uns auch bei Herrn Kannenberg und Frau Zimpel bedanken, die diese Fahrt ebenfalls begleitet und uns einen sehr unterhaltsamen bunten Abend bereitet haben. Wir freuen uns schon auf zukünftige Probenfahrten, Auftritte und das gemeinsame Musizieren in der Schule!

Das alljährliche Weihnachtskonzert des Lessing-Gymnasiums ist zurück!

Nach der zweijährigen Corona-Zwangspause können die Schülerinnen und Schüler des Lessing-Gymnasiums endlich wieder auftreten. Dafür wurde das Kulturwerk angemietet, welches sowohl akustisch als auch technisch auf ganzer Linie überzeugt. Doch Hauptaugenmerk bleiben immer noch die musikalischen Beiträge der Schüler*Innen. Einen Monat später blicken alle Beteiligten weiterhin mit Freude und Erleichterung auf das Ereignis zurück.

Das Weihnachtskonzert ist und war für viele Schüler*innen, Eltern und Angehörige das Highlight des Schuljahrs. In mühevoller Arbeit bereiten sich die Schülerinnen und Schüler jedes Jahr auf ihren Auftritt vor. Doch aufgrund der Pandemie blieb die ersehnte Belohnung in Form einer Darbietung vor Publikum lange aus. Gerade deswegen waren die diesjährigen Konzerte am 21., 22. und 23. Dezember von besonderer Bedeutung.

„Musik wird immer überleben“

So zumindest lautet das Fazit des Leiters des Sinfonieorchesters, Dorian Kannenberg.

Der Publikumsbefragung nach, lässt sich diese Aussage bestätigen, da viele Zuhörende von hervorragenden Vorführungen sprechen. Das hohe Niveau ist also trotz pandemiebedingten Probenausfällen gleichgeblieben. Ausgesprochen gut ist  das Nussknacker-Medley des Sinfonieorchesters angekommen. Auch die Bigbands (unter der Leitung Dennis Bischofs), Streichergruppen (unter der Leitung Hans Doms) und Chöre (unter der Leitung David Hoffmanns) konnten überzeugen, wobei einige Zuschauer*Innen besonders auf letztere hin fieberten.

Zusammenfassend war also das gesamte Programm sehens- und vor allem hörenswert.

Das bekräftigen ebenfalls die anwesenden Lehrkräfte, die auch den Trubel hinter der Bühne mitbekommen konnten. Es wird klar, dass für den Erfolg der Konzerte die gesamte Schule zusammenarbeitet – hier zeigt sich der allgegenwärtige Schulgeist, der Lehrkräfte, Schüler*Innen und Eltern vereint.

Neben dem Dank an die gesamte Musikfachschaft wurden auch zwei Schüler*Innen mit dem Lessing-Musikpreis ausgezeichnet.

Für die Kategorie „Orchester“ erhielt diesen Luise Bein (Q2m) im Bereich „Bigband“ wurde Lasse Laue aus der Q2n prämiert. Der Preis ehrt Schülerinnen und Schüler mit besonderen Engagement im Bereich der Musik und verdeutlicht den musikalischen Fokus des Lessing-Gymnasiums.

Doch nicht nur die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler zeichnen sich durch ihre Mitarbeit aus, auch das Technik-Team (unter der Leitung von Isabelle Mouton) ist in den Konzert-Vorbereitungen sowie im tatsächlichen Ablauf involviert. Von zentraler Bedeutung ist hier die Aufzeichnung (und der Live-Stream) der Konzerte, wobei dieses Jahr sowohl die Qualität der Akustik als auch die des Bildes stark zugenommen hat.

Wer den ganzen Abend inklusive der Preisverleihungen also noch einmal von Zuhause aus erleben möchte, kann dies ganz einfach über die folgenden Links. Es lohnt sich, seine Erinnerungen über diesen Weg aufzufrischen – denn die einzigartige Stimmung der Konzerte ist auch noch auf der Aufnahme greifbar. 

 

Links:

https://www.youtube.com/watch?v=_cqLEzX1uXg (Weihnachtskonzert)

https://www.youtube.com/watch?v=Y49cmk9SKvY (Preisverleihung)