A small Shakespeare play- Besuch im englischen Theater

Das Sprachprofil des derzeitigen Q1-Jahrgangs besuchte am 16. Februar eine Inszenierung des Stückes „Ein Sommernachtstraum“ (bzw. „A Midsummernight’s Dream“) des berühmten Schriftstellers William Shakespeare, in dem es um eine verworrenen Liebesgeschichte in einem mystischen Wald geht. Im Unterricht haben wir uns anschließend damit beschäftigt, Rezensionen für dieses Stück bzw. die Inszenierung, die wir gesehen haben, zu verfassen.

A small Shakespeare play

On the 16th of February I went to the play „Midsummernight’s Dream“, written by the famous playwright William Shakespeare. The play took place in the Fabrik in Altona and I went there with my English class.

The play is about a woman who is in love with a man but is being forced by her father to marry another man. She decides to run away with her lover into the woods. After a lot of plot twists they can live happily ever after. The adaptation was played with only 6 actors and most of them acted very well, but they ran into the problem of not being able to show interactions between two characters because they were played by the same actors. They had to shorten the play a bit to make it fit the 90 minute frame. The sets and costumes were well chosen. There was a lot of singing and all of the actors did very well at it. The seats were placed a bit unfortunate, because you couldn’t see the whole stage from every seat. The next issue with the venue was that the actors didn’t have any microphones, which made them very hard to understand, because they were mumbling quite a bit.

I think it was a good representation of the play, regarding the circumstances, but I would not recommend it, because the circumstances hinder the play of reaching a good level.

von Bennet Krükemeier, Q1s

Interview mit Frau Kleine

Bitte stellen Sie sich einfach mal kurz vor.

Ich bin Annika Kleine und mittlerweile seit einigen Jahren Lehrerin am Lessing-Gymnasium. Ich bin 35 Jahre alt, ich komme ursprünglich aus Niedersachsen und meine Fächer sind Englisch, Geschichte und Informatik. Und ich würde mich als queer bezeichnen.

Warum haben Sie sich entschieden, Lehrerin zu werden, und was gefällt Ihnen besonders an Ihrem Beruf?

Ich habe gemerkt, dass ich den Arbeitsraum Schule sehr gerne mag, auch wenn ich selber nicht immer gerne zur Schule gegangen bin. Ich fand Bildung und die zahlreichen Möglichkeiten, Bildung zu gestalten, die man bei verschiedenen Lehrkräften gesehen hat, immer spannend und habe bei ganz vielen auch gesehen, dass da noch unausgeschöpfte Potentiale sind. Und ich habe dann gemerkt, dass ich sehr gerne mit jungen Menschen zusammenarbeite. 

Sie unterrichten ja Englisch, Geschichte und auch Informatik. Wie sind Sie zu dieser Fächerkombination gekommen?

Englisch war eigentlich schon immer klar; das war immer schon mein Lieblingsfach. Und dann musste ich für das Studium ein Zweitfach wählen und das war eher nach dem Ausschlusskriterium: Was funktioniert für mich noch und was ist im Zweifelsfall zulassungsbefreit? Also wo brauche ich jetzt nicht so einen krassen NC, um reinzukommen? Und da hat Geschichte dann irgendwie gepasst. Und Informatik ist jetzt vor kurzem erst dazugekommen, weil es bei uns ein so krasses Mangelfach ist, dass das Ministerium eine Ausbildungsinitiative gemacht hat und quasi alle, die nicht bei drei auf dem Baum waren, noch zum Informatiklehrer ausbilden möchte. 

Neben Ihren Unterrichtsfächern leiten Sie auch noch eine Arbeitsgemeinschaft, in der es künstlerisch zugeht. Was genau machen Sie in dieser AG und wie ist es dazu gekommen?

Ich habe vor zwei Jahren die AG „Miniaturenbemalung“ – sehr schmissiger Titel – ins Leben gerufen. Ich habe während Corona so ein bisschen angefangen, mich selber nach so künstlerischen Möglichkeiten umzugucken. Was kann man zu Hause so an Unsinn machen? Und ich bin auf Figurenbemalung gekommen, so im Kontext von Warhammer und anderen Marken. Nicht weil ich das jemals gespielt habe, einfach weil sich das irgendwie angeboten hat. Das hat eine Schnittmenge mit Brettspielen, und dann bin ich da irgendwie so ein bisschen reingerutscht und habe gemerkt, dass das etwas ist, was einen so nebenbei ein bisschen erfüllen kann. Man muss sich dann halt sehr konzentrieren; es sind zum Teil sehr kleine Figuren, das heißt, es zwingt einen dazu, in einen Zen-Bereich zu kommen. Und ich dachte, vielleicht kann man das Schüler*innen auch anbieten. Ich hab eine Kooperation mit einer großen Marke ins Leben gerufen und kriege da Material zugeschickt, weil das sonst finanziell natürlich auch immer eine Problematik ist.

Gibt es denn irgendein besonders lustiges oder schönes Ereignis aus Ihrer bisherigen Zeit als Lehrerin?

Ich würde behaupten, jeden Tag passieren absurde und lustige Sachen. Das ist auch ein Grund, warum ich so gerne mit jungen Menschen arbeite, gerade wenn man mit Humor da rein geht, weil man auch mit Humor aufgenommen wird, auch wenn Dinge schief gehen. Wenn man kein Arschloch ist, wird einem das auch nie negativ ausgelegt. Das Lustigste, was mir je passiert ist, und mittlerweile kann ich darüber lachen, ist tatsächlich eure Kursfahrt (Kursfahrt der Klasse Eks im letzten Schuljahr) gewesen und das verschwundene Theater, das nicht da war, wo es sein sollte. Nicht da, wo es auf der Rechnung stand, nicht da, wo es bei Google Maps stand, sondern ganz, ganz woanders. Und ich bin immer noch sehr dankbar, dass ihr das sehr entspannt aufgenommen habt. Und wie gesagt, jetzt kann ich darüber lachen. In dem Moment war es natürlich ein fürchterlicher Moment. 

Immerhin werden sich alle für immer daran erinnern. So kann man es positiv sehen.

Ganz genau. Ich habe letztens noch unsere Aufarbeitung in Make it Meme dazu gesehen und dachte so: Ja, okay, I feel it. 

Wenn Sie ein komplett neues Unterrichtsfach einführen dürften, was für eins wäre das?

Wenn man sich die aktuellen Ereignisse so anguckt, würde ich sagen, Medienbildung und Demokratiebildung. Es gibt da sicherlich Überschneidungen mit dem Fach WiPo und auch mit Informatik, aber das Fach Medienbildung würde junge Menschen zielgerichteter dazu befähigen, sich in der aktuellen Welt zurechtzufinden und kriteriengeleitet Dinge zu hinterfragen, gerade auch, was KI und Fake News angeht. Das kommt bei uns manchmal zu kurz, weil das in allen Fächern so ein bisschen enthalten sein soll, aber ja auch keine Lehrkraft so mega viel Zeit dafür hat. Deshalb wird es dann stiefmütterlich irgendwo am Rande behandelt. Dabei wäre es etwas, auf das wir aktuell eigentlich sehr viel Wert legen sollten, gerade für  Medienbildung müsste viel mehr investiert werden. 

Gibt es denn generell etwas, von dem Sie sagen, dass es Ihnen beim Umgang in der Schule sowohl zwischen Schüler*innen als auch zwischen Schüler*innen und Lehrkräften besonders wichtig ist?

Ich finde, Offenheit, Fairness und Toleranz sind ganz wichtige Aspekte und in vielerlei Hinsicht werden die hier am Lessing-Gymnasium auch ausgelebt. Ich würde behaupten, die meisten meiner Kolleg*innen sind offen und tolerant, wie in jedem Querschnitt der Gesellschaft natürlich nicht alle, aber die meisten. Und auch die meisten Schüler*innen sind offen und tolerant. Aber auch da ist natürlich immer noch ein bisschen Ausbaubedarf. Wir haben das ja nicht zuletzt bemerkt, als wir Plakate zum Thema Gender Diversity aufgehängt haben, die schnell schon wieder abgerissen oder weg waren. Gerade da wollte ich eigentlich nochmal hinterher sein, man merkt, dass es manchmal auch Strömungen unter der Oberfläche gibt, von denen man vielleicht gar nicht so direkt etwas mitkriegt. Aber ich habe das Gefühl, dass wir in Gänze eigentlich eine sehr zugewandte Schülerschaft haben, mit der man eigentlich immer Scherze machen kann und die auch gut miteinander harmoniert.

Was ist für Sie die wichtigste Eigenschaft eines Lehrers oder einer Lehrerin?

Offen zu bleiben und sich klar zu machen, dass man selber auch immer weiter lernt und nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen hat. Sicherlich gibt es Inhalte, die man, wenn man etwas studiert hat, detaillierter oder besser kennt als die Schüler*innen, aber es kommen so vielen Inhalte jeden Tag neu dazu. Die Gesellschaft verändert sich, die Schülergenerationen verändern sich und das muss auch nicht immer etwas Negatives sein. Auch wenn es natürlich immer mal wieder Leute gibt, die das als negativ ansehen, nach dem Motto, früher war alles besser, früher haben die Schüler*innen das und das gemacht. Man muss offen bleiben und sich an neue Gegebenheiten anpassen. Ich habe das Gefühl, dann nimmt man auch selber sehr viel davon mit und findet neue Wege, zu connecten.

Dann zum Ende nochmal ein kleiner Themenwechsel: Sie haben ja eben schon erwähnt, dass Sie gerne kleine Figuren bemalen. Was machen Sie denn sonst gerne, wenn Sie nichts mit der Schule zu tun haben?

Ich befürchte, ich habe sehr viele Hobbys. So viele Hobbys, dass ich sie manchmal gar nicht alle unterkriege und dann so phasenweise mal mehr Filme gucke, mal mehr Videospiele spiele. Ich lese unglaublich gerne, komme da im Moment aber gar nicht wirklich zu, deshalb ich bin jetzt auf Hörbücher umgestiegen. Aber ich würde mich definitiv als Nerd bezeichnen, dem widerspricht sicherlich auch niemand, der mich kennt. Und ich würde sagen, ich gehe auch sehr gerne auf Konzerte, je kleiner, desto besser und ich lerne auch einfach gerne neue Dinge. Ich habe mir jetzt ein Set zum Löten lernen gekauft, weil ich nicht löten kann und auch niemanden kenne, der es kann. Also warum nicht mal Löten lernen, sich einfach mal so etwas kleines, absurdes aneignen. Ich wünschte, mein Tag hätte viel mehr Stunden.

Dann wären wir tatsächlich auch schon bei der letztem Frage: welchen Rat würden Sie jeder Schülerin und jedem Schüler geben?

Selbstbewusstsein. Natürlich gesundes und hoffentlich fundiert durch eine gute Persönlichkeit. Und man sollte Sachen immer offen ansprechen und nicht so viel unter der Oberfläche schwälen lassen. Gerade wenn man Probleme mit Lehrkräften, Mitschülern oder Freuden hat, ist es immer wichtig, Dinge offen anzusprechen, denn was nicht angesprochen wird, kann auch nicht gelöst werden und wird nicht besser. Deshalb glaube ich, dass Offenheit und direkte Gespräche die beste Möglichkeit sind, auch für sich selber einen guten Weg zu finden.

Vielen Dank für das Interview!

Die Weihnachtskonzerte 2025

Nachdem die alljährlichen Weihnachtskonzerte 2025 aufgrund von Schwierigkeiten bei der Finanzierung beinahe ins Wasser gefallen wären, konnten sie Dank der finanziellen Unterstützung des Fördervereins unserer Schule nun doch stattfinden und waren auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg:

Das Programm

An drei Konzert-Abenden vor den Weihnachtsferien konnten die Schülerinnen und Schüler der verschiedenen Ensembles wieder ihr Können und die Ergebnisse ihrer harten Arbeit im bisherigen Schuljahr präsentieren. Das Programm war auch diesmal wieder sehr vielfältig, von traditionellen Weihnachtsliedern und klassischer Musik bis hin zu modernen Pop-Songs war wieder alles dabei. Somit war im Programm für jeden etwas dabei.

Vor der Pause begeisterten die Chöre 5/6 und 7/8, das Orchester 1, welches seit Neustem den Namen „Auftakt“ trägt, sowie das Sinfonieorchester (SOLG). Letzteres präsentierte sogar gleich eine Weltpremiere: Das Stück „Romanza Andaluza“ von Pablo de Sarasate, welches ursprünglich nur für Violine und Klavier gedacht war, wurde von Herrn Kannenberg umgeschrieben, sodass es von einem ganzen Orchester gespielt wird.

Nach der Pause präsentierten die BigBands  1 und 2 ihre Stücke, darunter nicht nur klassische Weihnachtsliedern und lateinamerikanischer Swing, sondern auch Rock-Klassiker. Anschließend führte das neue Gesangsensemble aus der 9. Klasse ein kurzes Stück auf. Als letztes ist auch in diesem Jahr der Lessing acQuire mit zwei Stücken aufgetreten. Zum Abschluss der Konzerte wurde wieder gemeinsam musiziert: Der  Lessing acQuire, unterstützt von einigen Musikern aus der BigBand, sang traditionell mit allen anderen Teilnehmern der Weihnachtskonzerte, sowie den Lehrern und dem Publikum den Klassiker „O Du Fröhliche“.

Der Lessing-Musikpreis

Am ersten Abende der Weihnachtskonzerte wurde auch dieses Mal der Lessing-Musikpreis, für besonderes Engagement im Musikzweig verliehen. Dieses Jahr erhielten Tobias und Mike aus dem Technik-Team den Preis. Im gleichen Zug wurde dieses Jahr auch dem Förderverein für sein Engagement gedankt, ohne welches die Weihnachtskonzerte hätten ausfallen müssen. Die Preisverleihung und Danksagung sind auf dem offiziellen Youtube-Channel des Lessing-Gymnasiums Norderstedt zu finden (Klicke hier).

Aufgrund der großen Beliebtheit der Weihnachtskonzerte an unserer Schule, waren die Karten auch dieses Jahr wieder sehr schnell ausverkauft. Für alle, die dieses Mal leider nicht live dabei sein konnten oder sich das musikalische Spektakel nochmals ansehen möchten, können sich eine geschnittene Aufnahme der Weihnachtskonzerte auf YouTube ansehen (Klicke hier).

Summer Games der 7. und 8. Klassen 2025

Dieses Jahr gab es die ersten Summer Games für die 7. und 8. Klassen. Die Summer Games fanden am Lessing Gymnasium in der Moorbeckhalle in Norderstedt am Dienstag, den 1. Juli für die 7. Klassen statt. Dort kamen mehrere Schulen, wie das Copernicus Gymnasium, die Gemeinschaftsschule Ossenmoorpark, die Willy –Brandt Schule, die Gemeinschaftsschule Friedrichsgabe und natürlich das Lessing Gymnasium zusammen. Insgesamt waren bei den Summer Games um die 500 Schüler pro Jahrgang dabei.

Die Disziplinen waren Badminton, Pickle Ball und Ultimate Frisbee. Die Sponsoren waren unter anderem der NSV (Norderstedter Sportverein) oder auch die Norderstedter Bank. Bei den Summer Games gab es Essen und Trinken kostenlos, so wie ein Erste Hilfe Stand von der Feuerwehr.

Beim Badminton und Pickle Ball wurden als erstes Teams mit zwei Leuten pro Mannschaft erstellt. Jedes Team hat eine Nummer bekommen und gegen andere Teams jeweils immer zehn Minuten lang gespielt. Beim Frisbee gab es pro Mannschaft zwischen sechs und acht Leuten.
Ein Spiel beim Frisbee ging ebenfalls zehn Minuten, doch wegen der Wärme wurde die Spielzeit von Frisbee später auf sieben Minuten gekürzt.
Alle Mannschaften der siebten Klassen spielten gegen alle anderen Mannschaften.
Jede Schule bekam Trikots in verschiedenen Farben, so bekam das Lessing Gymnasium dunkelgrün, das Copernicus Gymnasium rot, die Gemeinschaftsschule Ossenmoorpark türkis, die Gemeinschaftsschule Friedrichsgabe lila und die Willy-Brandt-Schule blau.

Am Ende gab es auch eine Siegerehrung, wo Pokale an die besten drei Schulen verliehen wurden und Klassenausflüge an die Klassen, die bei einer der Sportarten am besten abgeschnitten hat.
Von den 7. Klassen der Summer Games 2025 ist das Lessing Gymnasium 1. Platz geworden, die Gemeinschaftsschule Friedrichsgabe 2. Platz und der 3. Platz wurde vom Copernicus Gymnasium belegt.
Die Summer Games gab es auch noch einen Tag später für alle 8. Klassen mit den gleichen Sportarten und den gleichen Regeln natürlich auch.
Bei den 8. Klassen hat das Copernicus Gymnasium den 1. Platz für die beste Schule ergattert und das Lessing Gymnasium den 2. Platz. Schlussendlich wurde der 3. Platz von der Gemeinschaftsschule Ossenmoorpark belegt.

 

Von: Sahibjot Kaur, Lone Sutter und Charleen Köhler 7b 🙂

 

 

Interview mit Frau Meisel

Bitte stellen Sie sich kurz vor.

Mein Name ist Verena Meisel und ich lebe in Hamburg Eimsbüttel. Ich habe 2010 mein Referendariat in Flensburg abgeschlossen und bin seitdem hier am Lessing-Gymnasium Norderstedt tätig. Ich unterrichte die Fächer Kunst, Deutsch und Darstellendes Spiel.

Warum haben Sie sich entschieden, Lehrerin zu werden?

Ich habe schon immer gerne gestaltet und mich mit Kunst beschäftigt. Als dann damals die Informations- und Aktionstage an der Universität Oldenburg waren, bin ich mit einer Freundin dort gewesen und habe mir das Institut für Kunst und visuelle Medien angeschaut. Ich war sofort begeistert: Viele Leute standen in ihren Malerkitteln an Staffeleien, es gab coole, große Werkstätten und alle haben irgendwas gewerkelt, an Objekten gearbeitet, gemalt oder gezeichnet. Die Atmosphäre war toll und hat mich so beeindruckt, dass ich entschlossen habe, mich dort anzumelden. Ich wurde angenommen. Da ich auch schon immer mit Menschen arbeiten wollte, habe ich Kunst auf Lehramt studiert.

Wieso haben Sie sich außerdem für Deutsch entschieden?

In Oldenburg musste man sich für zwei Fächer entscheiden. Ich habe mich für Deutsch entschieden, weil ich schon immer gerne gelesen und mich mit Texten auseinandergesetzt habe. Und so kam es dann.

Was war das lustigste Ereignis, welches sie als Lehrerin erlebt haben?

Da gibt es so viele. Ein Ereignis, das erst kürzlich stattfand, war, als ich mit euch, also der 6a und Frau Hermenau, Schlittschuhlaufen war. Das fand ich ziemlich lustig, weil es das erste Mal seit Langem war, dass ich auf Schlittschuhen stand. Es war anfangs ganz schön wackelig. Ich habe es geschafft, ohne hin-zufallen oder mich zu verletzen! Ich musste sehr über mich lachen und es war

lustig, euch zuzusehen, vor allem, wie ihr euch auf den Stühlen durch die Gegend geschoben habt. Das sah witzig aus.

Wie war Ihre eigene Schulzeit für Sie?

Ich würde kurz antworten und sagen: wild.

Welchen Rat würden Sie jedem Schüler geben?

Darüber haben wir heute auch im Unterricht gesprochen: „Glaube nicht alles, was du denkst!“

 

Von Leif Felber aus der 6a

Interview mit Herrn Schilling

Frage 1:  Warum haben Sie den Beruf Lehrer gewählt?

Herr Schilling: Das ist eine kurze Frage, aber schwer zu beantworten. Wenn mir irgendwann in meiner Schullaufbahn, also in eurem Alter, jemand gesagt hätte, dass ich Lehrer werde, hätte ich ihm den Vogel gezeigt. Das kam eher später, als man dann den Mitschülern mal etwas erklärt hat und meiner kleinen Schwester musste ich auch immer etwas erklären. Das hat mir dann immer mehr Spaß gemacht und so im Laufe der Oberstufe ist die Idee gereift, Lehrer zu werden. Die Entscheidung war auch richtig.

Frage 2: Warum haben Sie die Fächer Geographie und Physik gewählt und was interessiert Sie am meisten daran?

Herr Schilling: Physik fand ich halt spannend. Wir hatten einen Physiklehrer, der mit uns immer viele Experimente gemacht hat, auch wenn ich jetzt im Nachhinein weiß, dass das nicht im Lehrplan stand. Aber er hat mich bis dahin dazu motiviert, Physik zu studieren. Geographie hat mir schon immer Spaß gebracht, aber in der Oberstufe hatte ich es leider gar nicht, weil es nicht angeboten wurde. Deswegen war es ein Argument für mich, das zu studieren, weil ich in dem Bereich noch mehr wissen wollte. Das dritte Fach, das mich interessiert hat, war eigentlich immer Sport, aber man musste sich für zwei Fächern entscheiden. Sport kann man ja auch nebenbei machen und Geo- und Physikunterricht nicht.

Frage 3: Sie sind ja auch Vertrauenslehrer geworden, aber was bedeutet das eigentlich für Sie?

Herr Schilling: Erstmal ist es sehr schön, das Vertrauen von der Schülerschaft bekommen zu haben. Das ist eine Stelle, die ihr wählt, die ich mir nicht aussuchen kann. Ihr schlagt ja irgendeine Person vor und die sagt dann, dass es okay wäre, wenn ihr sie wählt. Es ist schön, das Vertrauen von euch zu haben und zu wissen, dass man zumindest zwischenmenschlich alles richtig macht, sonst würdet ihr mich ja nicht wählen. Das bedeutet das für mich.

Frage 4: Seit wann sind Sie Lehrer?

Herr Schilling: Ich habe gerade eben mal überlegt. Ich glaube, ich bin jetzt seit neun Jahren hier und war davor anderthalb Jahre im Referendariat, das war aber in einer Schule in Hamburg. Seitdem bin ich hier Lehrer.

Frage 5: Mögen Sie eigentlich Fußball, wenn ja, welchen Verein?

Herr Schilling: Ja, Fußball mag ich sehr gerne. Ich bin ja nebenbei auch Fußballtrainer von einer Herrenmannschaft hier in Norderstedt und ich habe selber Fußball gespielt, seit ich fünf Jahre alt bin. Eigentlich hängt mein Herz schon immer am HSV, das ist, glaube ich, auch gut und richtig so. Ich schaue mir aber auch gerne mal mit Herrn Schendel ein Bochumspiel an, aber den anderen Hamburger Verein brauche ich nicht unbedingt.

Frage 6: Also halten Sie nicht viel vom Verein St. Pauli?

Herr Schilling: Das hast du jetzt so gesagt, also …ne. Man muss ja auch mal ehrlich sein 🙂

Frage 7: Was machen Sie denn gerne in Ihrer Freizeit?

Herr Schilling: Ich gehe gerne mit meinem Hund spazieren, spiele gerne mit meinen Kindern im Garten und bin auch gerne mal auf dem Fußballplatz. Mittlerweile eher als Trainer als als Spieler. Das sind so die Hauptbeschäftigungen in meiner Freizeit.

Frage 8: Was war das lustigste oder schönste Erlebnis, dass Sie bisher als Lehrer hatten?

Herr Schilling: Es ist grundsätzlich ja immer schön, wenn man Spaß bei der Arbeit hat und das ist die meiste Zeit so. Das schönste Erlebnis war vielleicht der erste Abi-Jahrgang, den ich in der 6. Klasse übernommen und dann quasi zum Abitur gebracht habe. Ansonsten die Studienfahrten.

Frage 9: Jetzt sind wir schon bei der letzten Frage: Was wollen Sie ihren Schülern mit auf den Weg geben?

Herr Schilling: Was ich immer sehr wichtig finde, ist, dass man die Schule zwar ernst nimmt, aber dabei nicht vergisst, dass es halt immer noch wichtigere Sachen gibt. Also, dass ihr euch nicht von schlechten Noten runterziehen lasst, sondern das Lernen mit Motivation angeht, um es dann besser zu machen. Man sollte aber auch nicht zu verbissen sein, denn dann steht man sich selber im Weg. Das zählt sowohl hier als auch im späteren Leben, genauso wie dass man Ziele hat und sie auch verfolgt. Aber wenn es mal nicht klappt, sollte man sich davon nicht runterziehen lassen.

 

Von: Lone Sutter und Sahibjot Kaur, 7b

Chorfahrt des Lessing acQuire 2025

Auch 2025 finden wie in jedem Jahr die Probenfahrten der Musikensembles des Lessing-Gymnasiums nach Noer statt. Im Mai ist der Lessing acQuire wieder für drei Tage an die Ostsee gefahren, um sich dort in intensiven Proben auf die alljährliche Sommerserenade vorzubereiten. Gemeinsam mit Chorleiter Herrn Hoffmann sowie Frau Feddersen und Frau Eggers als Begleitungen besuchten die Chormitglieder aus den Klassenstufen 9 bis Q2 Schloss Noer. 

Wie immer war diese Probenfahrt eine tolle Gelegenheit, die Chorgemeinschaft zu stärken, Erinnerungen zu sammeln und natürlich musikalische Fortschritte zu erreichen.

Proben

Nach der Ankunft auf dem Schlossgelände ging es wie immer zügig mit den Proben los. Auf den Chorfahrten werden trotz der wöchentlichen Proben in der Schule jedes Jahr die größten Fortschritte erzielt, was vor allem den vielen Stunden zu verdanken ist, in denen  häufig auch in einzelnen Stimmen oder Kleingruppen fleißig geprobt wird. Am ersten Tag liegt der Fokus aufgrund der Ankunft am Vormittag meist eher auf den Proben vor und nach dem Abendessen, welche wir in diesem Jahr zur Wiederholung und Probe von bereits in der Schule begonnenen Stücken genutzt haben.

Am Vormittag des zweiten Tages konnten wir aufgrund unseres schnellen Tempos in diesem Halbjahr zusätzlich spontan ein vollkommen neues Stück anfangen und beinahe vollständig erarbeiten. Nachmittags blieb dann noch genug Zeit, um an choreografischen Elementen für eines der Stücke aus unserem Repertoire zu arbeiten. Insbesondere für solche Aspekte der Chorarbeit bieten sich Probenfahrten an – die intensive Arbeit an gesanglicher Technik direkt mit der Bühnenpräsenz und Choreografie verbinden zu können, ist einer der wesentlichen Gründe für den Fortschritt des Chores auf solchen Ausflügen.

Für den Rest der Schule und alle Musikinteressierten wird das erprobte Repertoire auf der Sommerserenade des Lessing-Gymnasiums am 24.07.25 zu hören sein. Der Lessing acQuire wird in diesem Jahr Stücke von einigen der bekanntesten und beliebtesten Bands und Solokünstler der Welt präsentieren! 

Freizeit

Obwohl die intensiven und teils sehr anstrengenden Proben in Noer natürlich im Vordergrund stehen, kommt auch die Freizeit an der Ostsee nicht zu kurz. Ungewohnt war dieses Jahr zwar die relativ kleine Größe der Reisegruppe, da außer dem acQuire kein anderes Ensemble verreist ist, doch das hat letztendlich dazu geführt, dass sich alle in der freien Zeit besser kennenlernen konnten und die Chorgemeinschaft enorm gestärkt wurde. Mit Sicherheit lässt sich nämlich sagen, dass es auf Schloss Noer während unseres Aufenthalts zu keiner Zeit still gewesen ist. Ob vor dem Schloss unter den Bäumen, im Treppenhaus oder im Spielkeller – überall traf man stets Chormitglieder aus verschiedenen Jahrgängen an, die gemeinsam musizierten, sangen und Spiele spielten.

Eine Tradition auf einer jeden Chorfahrt ist zudem die Führung des Q2-Jahrgangs durch Noer am zweiten Nachmittag,  bei der die Abiturient*innen den anderen Chormitgliedern in Verbindung mit einer spannenden und oft mysteriösen Geschichte die Umgebung zeigen. Da in diesem Jahr keine jüngeren Schüler*innen dabei waren, entschied sich unser Jahrgang dazu, die anderen durch eine interaktive gespielte Mordermittlung zu führen, bei der die Gruppe auf dem Weg zum Strand entlang des Waldes verschiedenen Charakteren und Verdächtigen begegnet ist. Die anderen Schüler*innen mussten dann Fragen stellen und Beweise sammeln, wobei sie von uns, dem Q2-Jahrgang, angeleitet wurden. Vor allem uns Abiturient*innen hat es viel Spaß gebracht, dieses kurze, interaktive Theater für die anderen zu entwickeln und vorzutragen und auch der Rest des Chores hatte viel Freude an der gesamten Wanderung. 

Open Stage

Eine weitere Tradition, die auf keiner Chorfahrt fehlen darf, ist die Open Stage am letzten Abend. Alle Schüler*innen haben hierbei die Möglichkeit, den anderen ihre musikalischen oder anderweitigen Talente zu präsentieren. Da wir in diesem Jahr nur mit dem Chor unterwegs waren, fiel die Open Stage vergleichsweise kurz aus – dafür war der Abend jedoch umso gemütlicher und persönlicher. Neben vielen wundervollen gesanglichen Darbietungen durften wir dieses Jahr zudem in den Genuss der Rezitation einiger Erich Kästner-Gedichte kommen und einer Bass-Spielerin beim Üben lauschen. Wie immer war es unfassbar schön, den Talenten seiner Mitschüler*innen auch außerhalb der Chorproben Aufmerksamkeit schenken zu können.

Einige Gruppen haben sich auch ganz spontan während der Fahrt gebildet und nur mit vorheriger Treppenhaus-Probe einen Auftritt vorbereitet. 

Besonders bei einer kleinen Gruppe wie in diesem Jahr macht es viel Freude zu sehen, dass alle sich so viel Mühe gegeben haben und sich einander gegenüber eine solche Wertschätzung zu Teil kommen ließen. Diese Momente sind es, in denen die Chorgemeinschaft besonders gestärkt wird und die wesentlich für die tolle Zusammenarbeit und den Fortschritt des Chores sorgen. 

Ein Lob geht also nochmal an alle, die in diesem Jahr wieder zur Open Stage beigetragen haben und an den gesamten Chor, der für eine wertschä tzende und gemütliche Atmosphäre gesorgt hat.

Dank

Zuerst richten wir als Chor ein riesiges Dankeschön an Frau Feddersen und Frau Eggers, die die Chorfahrt in diesem Jahr begleitet haben und ohne die ein produktiver Probenablauf und eine erholsame Freizeitgestaltung nicht möglich gewesen wären. Außerdem möchte ich im Namen des gesamten Chores und als Abiturientin ein großes Dankeschön an meine Mitschüler*innen aussprechen: Der acQuire ist mehr als nur ein Schulchor – zusammen sind wir eine emphatische und fröhliche Gemeinschaft, in der Musizieren mit vielen positiven Erinnerungen und Erlebnissen verbunden ist. Für viele von uns aus der Q2 ist diese letzte Fahrt mit großer Wehmut verbunden, da der Chor am LGN für uns seit Jahren einen festen Bestandteil unseres Lebens darstellt und zu den schönsten Dingen der gesamten Schulzeit gehört. Ich spreche wohl für viele, wenn ich sage, dass der Chor mir in musikalischer und menschlicher Sicht unendlich viel fürs gesamte Leben mitgegeben hat.

Einen wesentlichen Bestandteil trägt dazu unser Chorleiter Herr Hoffmann bei, mit dem viele von uns seit fast acht Jahren musizieren und von dem wir im Laufe der Zeit extrem viel lernen durften. Uns ist bewusst, dass die musikalische Arbeit, die wir am LGN genießen dürfen, keineswegs selbstverständlich ist und sind sehr dankbar für all die Mühe und Zeit, die Herr Hoffmann in die Chorarbeit investiert. Das größte Dankeschön vom acQuire geht daher an Sie! Hoffentlich werden in Zukunft solche Chorfahrten und auch die wöchentlichen Proben noch vielen Schüler*innen große Freude und wunderbare Erinnerungen bereiten. Danke für Alles!   

Highlights der Berlinfahrt des E-Jahrgangs

Vom 11. bis zum 14. März 2025 fand wie in jedem Jahr die Klassenfahrt des E-Jahrgangs nach Berlin statt. Von Kultur über Geschichte bis hin zu Politik konnten wir in Berlin eine Vielzahl neuer Eindrücke und Erfahrungen sammeln und auch der Spaß und das Gemeinschaftsgefühl untereinander kamen nicht zu kurz.

Einige Schülerinnen und Schüler des E-Jahrgangs haben in diesem Artikel ihre persönlichen Highlights der Berlin-Fahrt zusammengestellt.
Vielen Dank für die vielen tollen Beiträge. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

Kulturkaufhaus Dussmann

Die Klasse Eks hat auf der Berlin-Fahrt im März viele interessante Aktivitäten unternommen z.B einen Besuch im Stasi-Gefängnis Berlin-Hohenschönhausen mit großartiger Führung oder eine Foto-Challenge bei der East Side Gallery mit kreativen Ideen und spannender Street Art. Allgemein gab es in Berlin für uns unzählige Sachen zu unternehmen.

Am vorletzten Abend machte sich dann eine Gruppe an Schülern der Eks von rund zehn Leuten auf ins Kulturkaufhaus-Dussmann, um ein wenig zu stöbern.
Schon beim Betreten des Ladens waren alle begeistert, da die Größe des Geschäftes bereits alle Erwartungen übertraf. Das Sortiment erstreckt sich auf einer Verkaufsfläche von 7500 Quadratmetern. Wichtig zu erwähnen ist, dass das Kulturkaufhaus Dussmann hauptsächlich Bücher verkauft. Es war für jeden etwas dabei und aus ein wenig Stöbern wurde ein langer Abend von rund 3 Stunden im Kulturkaufhaus. Die Schüler des Musik-Profils erfreuten sich zudem sehr an der großen Auswahl an CDs, Schallplatten, Kassetten und sogar Partituren. Die Auswahl an englischer Literatur war zudem sehr beachtlich, jedoch gab es niemanden in unserer Gruppe, der nichts Interessantes gefunden hat, da die Auswahl so groß war. Das Geschäft hat 5 Etagen, ist sehr gemütlich eingerichtet und verfügt über viele Sitzgelegenheiten, wo man in Ruhe lesen kann. Zudem herrscht eine sehr ruhige und angenehme Stimmung und jeder konnte auch einmal ein wenig Ruhe von dem ganzen Trubel dieser Weltstadt genießen.

Doch im Kulturkaufhaus verging die Zeit wie im Flug und wir mussten zu sehen, dass wir rechtzeitig in die Jugendherberge zurückkamen. Wir hatten auch alle noch nichts gegessen und so entschieden wir uns ganz klassisch für einen Döner, wenn nicht in Berlin, wo dann? Selbstverständlich kamen wir pünktlich in der Jugendherberge an, aber nur weil ein Schüler aus der Gruppe das Bahnnetz in Berlin so gut kannte, dass wir viel Zeit sparen konnten. Wir als Eks können Dussmann – das Kulturkaufhaus – nur wärmstens weiterempfehlen und finden, dass es ein Muss bei jedem Besuch in Berlin ist.

Kulturkaufhaus Dussmann

Alister Teßmer, Es

Berlin Gamer

Nach unserem ersten Spaziergang durch die Stadt stand Dienstag Abend für die Eks ein bisschen Teambuilding im Spielcenter Gamer an. Das Konzept von Gamer ist, dass man in unterschiedlichen Minispielen gegen verschiedene Leute antritt und am Ende gibt es einen Gewinner. Die Spiele waren sehr unterschiedlich, von Reaktionsspielen über Geschicklichkeit bis hin zu klassischen Arcade-Spielen war alles dabei. Und auch wenn wir gegeneinander gespielt haben, ging es nicht ums Gewinnen, sondern darum, Spaß zu haben und Neues auszuprobieren. Besonders lustig war, dass auch die Lehrer mitgemacht haben, manche sogar mit überraschend viel Ehrgeiz!

Die lockere Atmosphäre hat dafür gesorgt, dass sich alle wohlgefühlt haben. Insgesamt war der Abend bei Gamer eine tolle Abwechslung, bei der wir als Klasse weiter zusammengewachsen sind – ganz ohne Wettbewerb, einfach durch das gemeinsame Erlebnis.

Finja Gulben, Es

Fahrradtour durch Potsdam

Potsdam ist die Hauptstadt des Bundeslandes Brandenburg und liegt südwestlich von Berlin. Die Stadt ist bekannt für ihre beeindruckenden Schlösser, weitläufigen Parkanlagen, die historische Altstadt und die UNESCO-Welterbestätten. Besonders das Schloss Sanssouci zieht viele Besucher*innen an. Als ehemalige preußische Residenzstadt spielt Potsdam eine wichtige Rolle in der deutschen Geschichte.

Heute ist Potsdam auch ein moderner Wissenschafts-, Kultur- und Filmstandort. Das Filmstudio Babelsberg ist das älteste Großfilmstudio der Welt und ein bedeutender Teil der deutschen Filmgeschichte.

Schloss Sanssouci

Die Klasse Eg hat Potsdam am Mittwoch im Rahmen einer Radtour erkundet. Dabei wurden verschiedene Zwischenstopps eingelegt und kurze Referate gehalten. Stationen waren unter anderem das Schloss Babelsberg, die Altstadt, das Holländische Viertel und das Schloss Sanssouci. So konnten wir die Stadt aus historischer und kultureller Perspektive kennenlernen.

Besonders beeindruckend war das Stadtbild: Überall finden sich prächtige Bauten, elegante Villen und gepflegte Straßen. Man hat das Gefühl, dass jede Ecke etwas Besonderes zeigt.

Rike Sutter, Eg

Die Berliner Mauer – East Side Gallery und Mauermuseum

„Der Bruderkuss“

Vor einigen Monaten startete unsere Kursfahrt nach Berlin. Neben vielen Aktivitäten und Museen besuchten wir unter anderem die „East Side Gallery“. Die East Side Gallery ist eine Art freistehende Galerie, da sie aus Resten der Berliner Mauer besteht, die Ende 1989 gefallen ist. Die Mauerteile wurden von verschiedenen Künstlerinnen und Künstlern bemalt und so zu einem Kunstwerk. Eines der wohl bekanntesten Werke der East Side Gallery ist der Bruderkuss zwischen Leonid Breschnew und Erich Honecker. Dahinter steckt jedoch mehr als nur ein Kuss: Der Bruderkuss war ein Zeichen der Verbundenheit zwischen den sozialistischen Staaten.

Außerdem besuchten wir das Mauermuseum in der Bernauerstraße. Dort waren noch mehr Überreste der Mauer zu sehen, wie z. B. ein Wachturm und andere Teile der Mauer. Es gab auch ein Denkmal, das an die Menschen erinnert, die ihr Leben verloren haben, weil sie versucht haben, über die Mauer zu fliehen. Darunter waren auch zwei kleine Kinder.

Uns wurden die Fluchten von ein paar der abgebildeten Personen erzählt und die Geschichte der Kinder zu hören, war sehr bewegend.

Ich würde diese Erfahrung jedem empfehlen, der Berlin besucht, denn die verschiedenen Kunstwerke allein sind schon toll zu bewundern, aber auch die Auseinandersetzung mit den politischen Themen ist wichtig. Auch die Erinnerung an das, was in Berlin bzw. in Deutschland passiert ist, ist wichtig. So etwas darf nie wieder passieren.

Maja Schmidt, Es

Die Bernauer Straße

Am Donnerstag besuchte die Klasse Emn die Bernauer Straße. Der Name dieser Berliner Straße erscheint unscheinbar. Doch genau die Bernauer Straße ist ein Schauplatz von Leid und Freude gewesen und fasziniert die Menschen bis heute. Denn die Teilung Deutschlands von 1949 bis 1990 bewirkte, dass sich die selbst Häuser dort auf der Ostseite befanden, während man beim Verlassen der Häuser direkt auf der Westseite stand.

Blick auf den Todesstreifen

Zunächst stellte dies für die Bevölkerung kein Problem dar, jedoch änderte sich dies mit der Abschottung der DDR. Die Menschen sollten keine Gelegenheit haben, in den Westen zu fliehen. Folglich wurden Türen zugemauert, sodass die Bevölkerung nur noch über die Hintertür in der DDR bleiben konnte. Darauf folgte die Panik und die Menschen stürzten sich aus den Fenstern, um dem Staatssystem zu entfliehen. Später folgte die Vermauerung der Fenster, welche erfolgreich Fluchten verhindern konnte. Doch als es der DDR dennoch zu heikel wurde, waren die Menschen gezwungen, ihr Zuhause zu verlassen, woraufhin jegliche Gebäude abgerissen wurden. Der sogenannte Todesstreifen, die Berliner Mauer, wurde dort errichtet. Noch heute sieht man Spuren und Überreste an dem Ort.

Dies hielt einige mutige Menschen dennoch nicht davon ab, Fluchtpläne umzusetzen. Einige kamen davon, ein großer Teil wurde erschossen und starb. Für jegliche Opfer, welche die Bernauer Straße verloren hat, wurden Namen und Daten auf einer großen Gedenktafel verewigt, teils mit deren Bildern. Dies war einer der eindrucksvollsten Teile, da einem erst da wirklich bewusst wurde, dass hinter jedem Gesicht und Namen eine Geschichte steckt.

Wer infolgedessen die Geschichte der Menschen und ihre Fluchtversuche hören möchte, sollte eine Führung in der Bernauer Straße machen, welche einen tief berührt. Von geheimen Tunneln bis zu heimlichen Lasterfluchten sind jegliche Erlebnisse dabei.

Alexandra Vesper, Em

Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen

Am Mittwoch stand für uns, die Klasse Eks, der Besuch im ehemaligen Stasi-Gefängnis im Berliner Stadtteil Hohenschönhausen an. Wir sind vormittags von der Jugendherberge aus gestartet und dann mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hohenschönhausen gefahren. Nachdem wir dort angekommen waren und unsere Rucksäcke und Jacken verstaut hatten, ging es auch schon mit einem etwa zehnminütigen Video los, das uns gezeigt wurde und worin der allgemeine geschichtliche Kontext, aber auch die konkrete Geschichte des Gefängnisses kurz erläutert wurde.

Danach fing dann der Hauptteil unseres Besuches dort an: die Führung durch die Gebäude des ehemaligen Gefängnisses. Wir hatten das Glück, dass unsere Führung von einem ehemaligen Häftling persönlich durchgeführt wurde, der selbst mehrere Monate in diesen Mauern verbringen musste. Durch die vielen persönlichen Geschichten, die er uns zusätzlich zu zahlreichen generellen Fakten erzählt hat, war die Führung nicht nur äußerst informativ, sondern auch emotional sehr bewegend. Er hat uns durch die verschiedenen Teile der Gebäude geführt und uns viele unterschiedliche Räume sowie Gebiete im Freien gezeigt. Zwischendurch hatten wir immer genug Zeit, die einzelnen Fakten auf uns wirken zu lassen oder nachzuhaken, wenn etwas unklar war oder uns besonders interessierte. Am Ende der Führung hatten wir erneut viel Zeit, um Fragen zu stellen, was uns sehr entgegenkam, da viele von uns im Laufe der Führung festgestellt haben, dass dies ein sehr bewegendes Kapitel der Geschichte ist, das auf keinen Fall unterschätzt oder vergessen werden sollte.

Als wir uns dann später in der Jugendherberge, aber auch nach der Klassenfahrt untereinander ausgetauscht haben, haben wir festgestellt, dass der Besuch dort für viele ein Erlebnis ist, das sie nie vergessen werden und dass ein Besuch dort für jeden empfehlenswert ist, unabhängig davon, ob er sich für Geschichte interessiert oder nicht.

Louisa Kühnemund, Es

Kneipensport als Schul-AG?

Das haben sich vielleicht einige gefragt, als sie von der neuen Darts-AG am Lessing-Gymnasium gehört haben. Aber ist es denn wirklich so, dass Darts nur etwas für Bier trinkende alte Männer in der Kneipe um die Ecke ist oder handelt es sich vielleicht sogar um eine neue Trendsportart? Stimmt es, dass man für Darts im Prinzip nichts können muss oder ist dieser Sport komplexer als gedacht?

Was muss man für Darts überhaupt können?

Generell kann erst einmal jeder Darts spielen. Man sollte allerdings über eine gute Konzentrationsfähigkeit verfügen und sich nicht so leicht ablenken lassen. Präzision beim Werfen der Dartpfeile spielt aber natürlich auch eine große Rolle. Was viele wahrscheinlich nicht erwartet haben, ist, dass gute Fähigkeiten im Kopfrechnen auch sehr hilfreich sind. Bei Darts geht es nämlich nicht darum, einfach drauflos zu werfen, um möglichst viele Punkte zu erzielen. Es geht darum, die Felder zu treffen, die man noch benötigt, um null Punkte, beziehungsweise eine vorteilhafte Punktzahl zu erreichen.

Darts: Nur etwas für alte Männer?

Lange Zeit hatte Darts den Ruf eines langweiligen Sports, der nur von alten Männern in der Kneipe um die Ecke gespielt wurde. Aber eigentlich stimmt das gar nicht. Wie oben schon erklärt, muss man für Darts durchaus etwas können. Zudem ist Darts eine gute Gelegenheit, sich mit anderen auszutauschen; Auch für junge Menschen.
In den letzten Jahren ist Darts deutlich populärer geworden, nachdem ein Deutscher bei der Darts-Weltmeisterschaft 2023 das Halbfinale erreichte und nur gegen den späteren Weltmeister ausschied. Während man vor ein paar Jahren noch nicht viel von diesem Sport mitbekommen hat, hört man heute in den Sportnachrichten oder auf Social Media durchaus häufig davon. Dadurch interessieren sich auch immer mehr junge Menschen für diesen Sport.

An unserer Schule hat sich die Darts-AG natürlich schnell herumgesprochen. So kommen auch Leute, die sich noch nie in ihrem Leben mit Darts auseinandergesetzt haben mal vorbei und bemerken schnell, wie viel Spaß Darts eigentlich macht

Über die Darts-AG

Die Idee zu dieser neuen AG hatten Herr Lammers und Herr Hampe bereits Anfang des Jahres, auch um damit das Angebot an Arbeitsgemeinschaften an unserer Schule etwas aufzufrischen. Daraufhin haben sie in Kooperation mit dem Förderverein drei Dartscheiben und Zubehör angeschafft. Die Darts-AG trifft sich jeden Donnerstag in der 7. und 8. Stunde in Raum 131. Generell kann jeder, der sich für Darts interessiert, an der AG teilnehmen oder auch einfach nur mal reinschnuppern. Bei der Darts-AG geht es vor allem um Spaß am Sport und um den Austausch mit anderen Darts-Spielern. Obwohl in der Darts-AG im Moment noch rein zum Spaß gespielt wird, wird es in naher Zukunft vermehrt Wettbewerbe geben.
Wer schon länger Erfahrung mit Darts hat und regelmäßig privat spielt, kann gerne auch seine eigenen Dartpfeile mitbringen. Das ist aber kein Muss, denn schließlich sollen die absoluten Anfänger auch eine Chance bekommen.

Die Darts-AG wurde tatsächlich ein voller Erfolg: Viele Leute an unserer Schule sind durch die Darts-AG auf den Geschmack gekommen und haben nun selbst viel Spaß an der Sache, auch wenn sie vorher vielleicht noch gar keine Ahnung von Darts hatten. Mittlerweile ist die Darts-AG so gut besucht, dass bereits weiteres Equipment angeschafft werden musste.

 

Dieser Artikel ist in Kooperation mit Mitgliedern der Darts-AG entstanden. Vielen Dank für deren Unterstützung und fachlichen Rat!

Interview mit Herrn Sterner

Dann stellen Sie sich doch bitte erst kurz vor.

Jo, dat maaken wi am besten mol up Plattdütsch, denn een Vorstellung vun mien eegene Person is natürli mit Plattdütsch as mien Mudderspraak verbunnen. Ik kumm ut Nordfreesland, bin dor 1961 geboren, in een ganz lüttje Dörp op deepste Land, mien Vadder weer Buer, ik kunn ook Buer warrn, aver dat het sich je naher verlopen. Ik keem dorno naa Husum, op dat Gymnasium, dat weer de Hermann-Tast-School, und bin dor denn negen Johr lang too School gahen, anschließend naa de Universität Kiel, heff dor Mathematik, Physik, Informatik op Lehramt studeert, bin dor bit 1987 bleven, heff denn twee Johr Referendariat in Flensburg maakt – een richti schöne Stadt an de Ostseeküst – aver denn hebbt se mi naa Norderstedt versett – de Ort ist nich ganz so schön, aver dor kann man ook ganz good leven – und bin hier siet 1989 Lehrer ant Lessing-Gymnasium. Ik wohn jetzt in Henstedt-Ulzburg, bin verheiratet, heff twee Kinner, die all lang uut Huus sind, und intwüschen ook noch een Enkelkind.
So, da weer mien Vörstellung op Platt. Und jetzt mutt ik tatsächli för de Fraag Nummer twee opp hochdütsch wesseln, weil dat sunst too wenig Minschen hier in Norderstedt verstahn kött.

Warum haben Sie sich denn dazu entschieden, Lehrer zu werden, aus welchem Grund für die Fächer Mathe, Physik und Informatik?

Na ja, ick heff je seggt, ich kunn Buer warn. – Ach ja. – Entschuldigung, jetzt auf hochdeutsch. Also, nochmal übersetzt, ich hätte Landwirt auf unserem Erbhof werden können. Aber die landwirtschaftlichen Perspektiven waren schon damals nicht mehr die Besten, auch weil unser Betrieb ein relativ kleiner Betrieb auf der armen Geest war. Ich habe zwar immer gerne mit Tieren gearbeitet, vor allem mit Kälbern und Kühen – wir hatten einen Milchviehbetrieb – und zusätzlich fahre ich bis heute gerne auf Ackern und Wiesen Trecker. Aber die berufliche Alternative in mathematisch-naturwissenschaftliche Berufe einzusteigen, war mich persönlich dann doch attraktiver als die Übernahme des eigenen ländlichen Hofes. Durch das Studium ergaben sich zwei mögliche Wege ausgehend von Mathematik und Physik, nämlich in die einsamere Wissenschaft bzw. Wirtschaft zu gehen und dort in Berufe, die meistens verbunden waren mit der damals gerade neu entstehenden Informatik, oder Lehrer zu werden mit vielen lebhaften Menschenkontakten.

Die Fächer Mathematik und Physik waren gesetzt, logisches Denken hat mir immer viel, viel Spaß gemacht und ich hatte diese Fächer zuvor auch als Leistungskurse gewählt. Geschichte wäre vom persönlichen Interesse her noch eine Alternative gewesen. Ich habe das Studium zunächst auf Lehramt ausgelegt, und sicherheitshalber einen zweiten Weg parallel bereitgestellt und deshalb auch zwei Abschlüsse gemacht, das Staatsexamen für Lehramt und anschließend noch das Diplom in Mathematik. Nach der Uni bin ich zuerst in die Schule gegangen und habe das Referendariat abgeschlossen, dann aber trotzdem gesagt, naja gut, wenn der Plan A durch die aktuelle Lehrer-Arbeitslosigkeit verhindert werden sollte – zu der Zeit wurden Lehrer so gut wie gar nicht eingestellt – dann musst du einen Plan B haben und deshalb nach dem Referendariat diverse Vorstellungsrunden auch in der Wirtschaft gemacht, mit Traumgehältern, die mir angeboten wurden, die man nie und nimmer als Lehrer verdienen kann. Dann aber hat mir Schleswig-Holstein trotz der schlechten Arbeitsmarktlage doch noch einen Lehrerjob angeboten und ich bin sehr gerne dabei geblieben. Das Fach Informatik gehörte nicht direkt zum Mathematik- und Physikstudium, aber es gab eine Möglichkeit, dies zusätzlich bis zum Vordiplom zu betreiben, und es passte sehr gut zum Plan B, den ich immer im Hinterkopf hatte.

Wie sind Sie denn ans LGN gekommen?

Nach dem Abschluss des Referendariats 1989 in Flensburg erfolgte eine zentrale Bewerbung über das Land Schleswig-Holstein. Ich behaupte bis heute, dass man in Kiel nicht richtig gelesen hat: In meiner Bewerbung war mein Geburtsort angegeben, der Geburtsort heißt „Norstedt“ (Nordfriesland) und ich glaube, die haben gedacht, wir schicken den Sterner wieder nach Hause, nämlich nach „Norderstedt“. Und deshalb haben sie mir wohl den Job hier am Hamburger Rand angeboten, ein Landesteil, der damals für Lehrer nicht sehr nachgefragt war. Ich wäre damals ehrlicherweise lieber in Flensburg geblieben, bin jetzt aber auch ganz froh, dass ich hier gelandet bin. Ja, und als mir gesagt wurde, ich käme nach Norderstedt, habe ich sofort gefragt: „Doch nicht etwa ans Lessing-Gymnasium?“. Tatsächlich war mir die Schule zu diesem Zeitpunkt bereits bekannt durch viele positive Erzählungen meiner damaligen Freundin, die vorher eine Schülerin des Lessing-Gymnasiums gewesen war. Aber wie gesagt, es war eher ein Zufall, dass ich dann genau an die Schule gekommen bin, an der die jetzige Frau Sterner schon 1983 Abitur gemacht hatte.

Was sind denn neben dem Unterrichten Ihre Aufgaben an unserer Schule?

Ich habe lange Zeit eine Plattdeutsch-AG geleitet, auch einige Zeit die Systemverwaltung der EDV, Informatik und Homepage, aber das ist schon einige Jahre her. Die aktuellen Aufgaben, auch schon seit vielen Jahren, sind die Oberstufenleitung und die Stundenplanung – ohne die Vertretungsplanung.

Was gefällt Ihnen besonders gut an Ihrem Beruf und an unserer Schule?

Das Gesamtpaket ist es letztendlich mit der Mischung Schule, Schüler, Arbeiten mit Mathematik und Physik, Leitungsaufgaben.

Gibt es denn ein besonders schönes Ereignis aus Ihrer bisherigen Zeit als Lehrer?

Es gibt viele, viele, viele schöne Ereignisse, insbesondere seien die gemeinsamen Erlebnisse mit den jährlichen Abiturjahrgängen genannt, die intensive Zeit der Vorbereitung, der Prüfungen, die Abschlussfeiern, die gemeinsamen Studienreisen nach Berlin, München und Genf. Auch das Wiedersehen mit Ehemaligen und deren Feedback Jahre später ist immer wieder ein sehr schönes Erlebnis.

Es gab aber auch eine besonders unschöne Zeit, die gesamte Corona-Zeit. Schule online ohne Schüler ist nix.

Wie war denn Ihre eigene Schulzeit für Sie?

Normal und ohne besondere Vorkommnisse im schönen Husum an der Waterkant in Nordfriesland.

Was ist denn für Sie die wichtigste Eigenschaft eines Lehrers oder einer Lehrerin?

Man gebe immer 100% und hole so möglichst das Optimum für sich selbst und für die Schülerinnen und Schüler heraus. Und man gucke nicht, wie lange es denn noch bis zur Rente dauert. Man möge immer Freude an der Sache haben und dann wird einem diese Freude auch von den Schülern zurückgegeben.

Sie sind ja einer der wenigen Menschen, die noch so richtig platt schnacken können. Wie kam es denn dazu?

Dat ist nix anners as mien Mudderspraak. De Eenzigen, de domols int Dörp in Nordfreesland nich platt schnackt hebbt, weern de Lehrer und de Pastor. Natürlich mussten wi in de Dörps-Grundschool ook schon hochdütsch schnacken, und in Husum sowieso. Ik weet aver nich mehr, wann genau ik erstmols Hochdütsch leert heff.

Sie sind der Lehrer, der am längsten am Lessing-Gymnasium unterrichtet. Wird Ihnen der Abschied schwerfallen?

Im Moment bin ich noch voll dabei und denke überhaupt nicht an den Abschied. Ich mache den Job gerne und auch gerne so lange, bis das offizielle Alter erreicht ist. Was danach kommt, weiß ich noch nicht.

Danke für das Interview!