CSD dies, CSD das; aber was ist das eigentlich?
Der CSD, auch Christopher Street Day genannt, ist eine große Demonstration, bei der man sich für die Rechte von schwulen und lesbischen, aber vor allem queeren Menschen im Allgemeinen einsetzt. Den Ursprung hat der CSD in New York; Amerika, dort fand der erstmalige CSD am 7. November 1970 statt. Im Jahr davor fand der Stonewall-Aufstand statt, bei diesem protestierten queere Menschen gegen die gewalttätigen Razzien der Polizei, die sich gegen Homosexuelle und Transmenschen richteten. Seither ist es Tradition, in New York am letzten Samstag des Junis mit einem Straßenumzug an dieses Ereignis zu erinnern. Auch in vielen anderen Ländern ist es Tradition geworden, im Sommer eine Demonstration für die Rechte queerer Menschen zu machen.
Im April 1972 fand die erste Aktion in Deutschland statt, die an einen heutigen CSD erinnert. Danach hat er sich immer weiterentwickelt. Heute gibt es in fast jeder großen Stadt einen CSD, aber auch in kleineren Städten finden sie mittlerweile statt.
Auch in Norderstedt, dieser fand am 24.05.25 unter dem Motto „Macht den Regenbogen wetterfest – Queere Menschenrechte in die Verfassung“ statt. Alle weiteren Termine findet man unter dem Link https://www.csd-termine.de.
Aber was heißt denn jetzt queer, trans und homosexuell?
Der Begriff queer wird heutzutage verwendet, um Menschen zu benennen, die sich nicht als heterosexuell, nonbinär oder cisgender identifizieren. Er bezieht sich auf Menschen, die sich nicht mit traditionellen Geschlechteridentitäten und Sexualitäten identifizieren. Geschlechteridentität bezieht sich auf das Geschlecht, mit dem man sich identifiziert. Es kann zum Beispiel sein, dass man als Mädchen geboren wird, aber irgendwann merkt, dass es nicht richtig ist und man sich als Junge oder nonbinär identifiziert. Nonbinär ist man, wenn man sich keinem Geschlecht, Junge oder Mädchen, zugehörig fühlt. Transsexuell ist man, wenn man sich nicht mit dem Geschlecht identifiziert, dass einem bei der Geburt zugeordnet wurde. Den Begriff „cis“ nutzt man , wenn man sich dem Geschlecht, das einem bei der Geburt zugeordnet wurde, zugehörig fühlt.
Unter Sexualität versteht man, zu wem sich eine Person hingezogen fühlt. Es gibt viele verschiedene Arten von Sexualität, aber die häufigsten sind unter anderem:
-heterosexuell: Anziehung zum anderem Geschlecht als sich selbst
-homosexuell: Anziehung zum gleichen Geschlecht, wie sich selbst
-bisexuell: Anziehung zu beiden Geschlechtern
-pansexuell: Anziehung zu einer Person unabhängig von ihrer sexuellen und geschlechtlichen Identität
-asexuell: keine Anziehung zu irgendeiner Person
Quellen
https://de.wikipedia.org/wiki/Christopher_Street_Day
https://de.wikipedia.org/wiki/Geschlechtsidentität





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