Gotthold Ephraim Lessing – wer war der Namensgeber unserer Schule?

Gotthold Ephraim Lessing wurde am 22 Januar 1729 in Kamenz geboren und starb am 15 Februar 1781 in Braunschweig. Er war ein deutscher Schriftsteller, Dramatiker, Philosoph und Literaturkritiker und gehört zu den wichtigsten Vertretern der deutschen Aufklärung.

Die Aufklärung war eine Bewegung des 17. und 18. Jahrhunderts, bei der Vernunft, Wissen und Menschenrechte im Mittelpunkt standen. Lessing setzte sich besonders für Freiheit, Toleranz und selbstständiges Denken ein. Er wollte Menschen dazu bringen, Vorurteile zu hinterfragen und eigene Meinungen zu bilden. Mit seinen Dramen und Schriften beeinflusste Lessing die Entwicklung der deutschen Literatur und des Theaters nachhaltig. Er setzte sich dafür ein, dass Theater nicht nur das Leben am Hof zeigt, sondern auch die Probleme und den Alltag der Bürger behandelt. Außerdem schrieb er wichtige Literaturkritiken und prägte dadurch die zeitgenössische Literatur.

Sein bekanntestes Werk ist „Nathan der Weise“, das 1779 veröffentlicht wurde. In diesem Drama behandelt Lessing die Themen Toleranz und Religion. Besonders bekannt ist die Ringparabel, die zeigt, dass alle Religionen gleichwertig behandelt werden sollen und Menschlichkeit wichtiger ist als Unterschiede im Glauben. Lessing lebte unter anderem in Berlin, Hamburg und Wolfenbüttel. Trotz einiger Schwierigkeiten blieb er seinen Ideen treu und hinterließ ein bedeutendes literarisches Erbe. Seine Werke und seine Gedanken über Vernunft, Bildung und Toleranz sind bis heute wichtig und machen ihn zu einer bedeutenden Persönlichkeit der deutschen Literaturgeschichte.

QUELLEN: Wikipedia, https://www.youtube.com/watch?v=1zB_h1IMwDo

 

 LENA KRÜGER 7C

 

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