Straßburg-Fahrt des Q1-Jahrgangs
Bienvenue à Strasbourg!
Im Rahmen unseres Französischunterrichts sind wir als Französischkurs des Q1-Jahrgangs im Juni für ein paar Tage nach Straßburg gefahren. Wir haben uns sehr über diese Möglichkeit gefreut, da wir in der achten Klasse aufgrund der Corona-Pandemie leider nicht an einem geplanten Frankreichaustausch teilnehmen konnten.
Nach einer fast verspätungsfreien Anreise mit der Bahn konnten wir den ersten Abend gemeinsam gemütlich in einem Restaurant ausklingen lassen, bevor wir am nächsten Morgen damit begonnen haben, die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten zu erkunden.
Als Erstes hatten wir am Morgen die Möglichkeit, das Europaparlament zu besuchen, wo wir nicht nur die beeindruckende Architektur des Gebäudes bestaunen durften, sondern durch eine Audio-Guide-Führung auch viele interessante Einblicke in die politischen Strukturen des Europaparlaments bekommen haben. Da zu der Zeit unseres Besuchs keine Sitzungen im großen Plenarsaal stattgefunden haben, durften wir uns auch diesen von de Zuschauertribüne aus genau ansehen.
Nach einer kleinen Mittagspause folgte noch ein weiteres Highlight unserer Straßburg-Fahrt: eine Bootstour über die Ill, einen kleinen Fluss, der mitten durch Straßburg fließt. Während der Fahrt hatten wir glücklicherweise bestes Wetter und konnten die Tour daher in einem offenen Boot genießen, von dem aus man nicht nur die wunderschöne Altstadt Straßburgs und das Europaparlament, sondern auch weitere Sehenswürdigkeiten wie die Straßburger Neustadt oder das Arte Studio bestaunen konnten.
Der nächste und bereits vorletzte Tag unserer Reise startete mit einer Führung durch das Straßburger Münster, eine imposante Kathedrale, deren Bau 1439 vollendet wurde. Wir hatten besonderes Glück und konnten uns noch während unserer Führung die Astronomische Uhr im Inneren der Kathedrale, die alle halbe und volle Stunde zu spielen beginnt, ansehen. Anschließend sind wir noch knapp 330 Treppenstufen im Münster hochgestiegen, um zur Aussichtsplattform zu gelangen, von der aus wir einen fantastischen Blick über Straßburg hatten.
Am sonnigen Nachmittag hatten wir dann noch Gelegenheit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden, bevor wir uns später wieder zu einem gemeinsamen Abendessen getroffen haben.
Am Vormittag unseres letzten Tages in Straßburg hat sich unser ehemaliger Fremdsprachenassistent Ivan, der gebürtig aus Straßburg stammt, freundlicherweise dazu bereit erklärt, uns durch die Straßburger Neustadt zu führen, wo wir unter anderem die Universität und die Oper der Stadt sehen konnten, und uns allerlei spannende Geschichten zur Stadt zu erzählen.
Am frühen Nachmittag mussten wir uns dann schon wieder auf den Weg zum Bahnhof machen und die Heimfahrt antreten.
Wir sind sehr dankbar, dass uns diese Straßburg-Fahrt ermöglicht wurde, denn wir haben nicht nur eine wunderschöne Stadt kennengelernt, sondern hatten auch jede Menge Spaß. Wir möchten uns besonders bei Frau Hetzel und Frau Gilles bedanken, die unsere Straßburg-Fahrt organisiert und begleitet haben.




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