Was halten wir vom Lessing Gymnasium?

In meinem Artikel erzähle ich euch (mit Hilfe von Interviews), was die Meinungen der Lehrer*innen und Schüler*innen über unsere Schule sind. Manche wünschen sich Schulgärten, andere möchten Klopapier in den Toilettenkabinen. Es haben Leni (5a), Emma (5a), Alexandra (5a), Victor (7a), Chiara (6b), Paul (10d), Viencent (10d) , Tjorve (Q1k), Luka (5a), Herr Sterner, Herr Schendel,  Frau Jürgensen, Frau Issa und Frau Holland etwas über unsere Schule erzählt. Manche haben lange Meinungen gehabt, während andere eher kurze Meinungen hatten.

SCHÜLER

 

Nele: Warum hast du dich für diese Schule entschieden?

Leni: Ich habe mich für diese Schule entschieden, weil der Weg kurz ist und ich dann mit dem Fahrrad zur Schule fahren kann.

Emma: Die Schule hat mich inspiriert und wegen des kurzen Schulweges, wo ich dann auch mit dem Fahrrad fahren kann.

Victor: Das Gymnasium Harksheide fand ich nicht so gut und deswegen habe ich mich für das LGN entschieden.

Nele: Was waren bisher die schönsten Momente in der Zeit, die du an dieser Schule warst?

Leni: Die schönsten Momente auf dieser Schule bisher waren die Momente mit der Klasse.

Emma: Einer der schönsten Momente ist, dass ich neue und tolle Freundschaften schließen kann.

Victor: Der schönste Moment war bisher immer der Schulschluss.

Nele: Was macht die Schule so besonders?

Leni: Die Schule ist so besonders wegen der tollen Lehrerinnen und Lehrern, die viel Zeit für uns investieren.

Emma: Es ist echt besonders, dass die Schule schon 50  Jahre alt ist.

Victor: NIX!

Nele: Was macht dir am meisten Spaß?

Leni: An meisten machen mir die Pausen und der Unterricht Spaß.

Emma: Mir macht es am meisten Spaß, mit meinen Freunden zu spielen.

Victor: Es macht Spaß, wenn ich wieder nach Hause gehen darf.

Nele: Was findest du nicht so gut an diesem Schulgebäude?

Chiara: Dass es auf den meisten Toiletten kein Klodeckel gibt.

Alexandra: Dass es alt ist und dass es keine Garderoben gibt.

Luka: Es sollte mal geputzt werden, es ist ein bisschen schmutzig.

Tjorve: Es gibt auf den Toiletten keine verlässlichen Spiegel und bei manchen Kabinen gibt es keine Türen.

Viencent: Dass die Decke abfällt und der Schimmel überall.

Paul: Dass sie ein bisschen dreckig und heruntergekommen ist.

Nele: Worauf freust du dich im nächstem Schuljahr?

KI-generiert

Chiara: Auf die zweite Fremdsprache.

Alexandra: Dass ich mehr lernen kann.

Luka. Auf die Klassenfahrt nach Lauenburg.

Tjorve: Auf die Klassenfahrt nach Budapest.

Viencent: Auf mein Profil und die neue Klasse.

Paul: Dass ich die Schule wechsle.

Nele: Hast du Verbesserungsvorschläge für die neue Schule?

Chiara: Dass es auf den Toiletten Klodeckel gibt und dass es Hitze-/Kältefrei gibt.

Alexandra: Dass das Internet besser ist.

Luka: Einen Pool mit Wasserrutsche, Rolltreppen und Toiletten, wo man keine Angst haben muss.

Tjorve: Austauschschüler für Englisch, Spanisch und Französisch.

Viencent: NIX!

Paul: Es soll mehr Bänke geben und die neue Schule soll moderner sein.

Nele: Wie würdest du die Schule in 3 Wörtern beschreiben?

Chiara: Groß, rot, spaßig

Alexandra: Alt, löchrig, rot

Luka: groß, verwirrend, hässlich

Tjorve: fordernd, fördernd, gemeinsam

Viencent: rot, hässlich, heruntergekommen

Paul: alt, hässlich, heruntergekommen

 

LEHRER

Nele: Wieso arbeiten Sie an diese Schule?

Herr Schendel:  Oh, das ist eigentlich eine spannende Geschichte. Ich habe vor 11 Jahren ungefähr mein Referendariat abgeschlossen mit den Fächern Wirtschaft/Politik und Geografie und mit diesen beiden Fächern zusammen war es ganz, ganz schwer, eine Schule zu bekommen und dann war tatsächlich das Lessing-Gymnasium damals die einzige Schule, die noch verfügbar war, also die mich einstellen wollte. Und ich fand die Schule trotzdem toll, aber es war auch eine Frage der Stellen, die damals verfügbar waren. Und dann hatte ich ein bisschen Glück. Herr Apsel hat mir sehr nett und sehr lang geschrieben, er hat sich viel Mühe gegeben. Dann hatte ich hier ein Bewerbungsgespräch, dann hat er mir die Schule gezeigt und dann war ich ganz glücklich, unterschreiben zu dürfen.

Frau Jürgensen: Es ist durch einen Zufall gekommen, also eine Kollegin, Frau Kunze, mit der bin ich über sehr viele Ecken verwandt. Und sie hat dann bei meiner Tante und meinem Onkel beim Frühstück irgendwie mal gesagt, dass hier dringend Musiklehrkräfte gebraucht werden und das hat meine Tante dann an mich weitergeleitet und ich habe dann Frau Kunze kennengelernt und damals noch mit Herrn Lehm telefoniert, der ja jetzt nicht mehr da ist. Der hat mich dann zum Weihnachtskonzert eingeladen. Ich habe dann auch irgendwie öfter mal mit Herrn Kannenberg telefoniert, soweit ich mich erinnere. Ich war dann beim Weihnachtskonzert, das hat mir total gut gefallen und ein paar Monate später war ich mit dem Referendariat fertig und dann hat Herr Lehm mich auch schon gleich eingestellt.

 

Nele: Was halten Sie von unserem Schulgebäude?

Herr Schendel:  Also ich weiß auch gar nicht, wie ich das so richtig positiv darstellen soll. Man könnte jetzt sagen, es habe einen alten Charme, aber in der Realität stimmt das natürlich auch nicht. Ich mag auch die Farben nicht. Blau wäre mir zum Beispiel lieber, weil ich ja ein Bochum-Fan bin und deswegen kann ich eigentlich wenig Positives über unser altes Gebäude sagen. Es fällt ein bisschen in sich zusammen und das erinnert mich an meine universitäre Zeit in Hamburg, da war es nämlich genauso.

Frau Jürgensen: Also auf jeden Fall braucht es ja ein neues Gebäude, also es muss auf jeden Fall kernsaniert werden. Das sieht man ja, wenn man sich hier umguckt, also die ganzen Löcher in der Decke und so weiter. Es regnet in einige Räume rein, es ist auch einfach sehr heiß, vor allem im Sommer merkt man, dass es sehr stickig wird. Also ich finde es gut, dass es jetzt kernsaniert wird und dass wir dann in ein paar Jahren ein schöneres Gebäude haben.

 

Nele: Wie könnte man die zukünftige Schule verbessern/verschönern?

KI-generiert

Herr Schendel: Also das Tolle ist, dass wir ja den Neubau bekommen. Im Februar soll der angeblich schon fertig sein. Und das wird richtig toll für euch, weil ihr darin natürlich euer Abitur machen werdet. In einem ganz modernen Gebäude: Das heißt, dass die ganze Fläche um das Gebäude herum ein bisschen verschönert wird. Wir haben uns damals schon einmal mit dem Architekten auseinandergesetzt und geguckt, dass wir zum Beispiel auch Lernmöglichkeiten draußen haben. Dass man zum Beispiel bei warmem Wetter auch mit der Klasse rausgehen kann und dann da zum Beispiel auch vernünftig arbeiten kann. Nicht so wie jetzt, dass man sagt „Geht mal raus“,  weil es dort irgendwie kühler ist, sondern, dass man dann auch wirklich Tische hat oder eine Möglichkeit, irgendetwas aufzuschreiben. Das wäre schon einmal gut.

Frau Jürgensen: Ich finde, wir brauchen einen Schulgarten, also irgendwie Hochbeete und vielleicht ein Schachspiel oder so etwas, also da kann man noch ganz viel machen, damit wir einen schöneren Schulhof haben. Eine Garten-AG oder ähnliches. Das Gebäude hier hat ganz viel Potenzial. Und ja, das wäre das, was mir einfällt.

 

Nele: Welchen Namen hätten Sie der Schule gegeben, hätten Sie es aussuchen können, und warum?

Herr Schendel: Oh, das ist jetzt eine schwierege Frage, da muss ich tratsächlich mal kurz nachdenken… Warscheinlich würde ich sie einfach Toto-Losilla-Schule nennen, weil das der Kapitän vom Vfl Bochum während der Aufstiegssaison war. Er war ein unheimlich wichtiger Mensch und sah auch unheimlich gut aus.

Frau Jürgensen: Ich finde Lessing gar nicht so schlecht als Deutschlehrerin. Ich hätte vielleicht als Gymnasium mit einem Musikzweig etwas Musikalisches genommen, also Johannes Brahms-Gymnasium oder so, aber ich bin mit Lessing ganz zufrieden. Es gibt halt schon viele Lessing-Gymnasien in Deutschland. Deswegen eher so etwas Musikalisches.

Nele: Was waren die schönste Momente in der Zeit als Sie an dieser Schule gearbeitet haben?

Frau Issa: Ach, Klassenfahrten zum Beispiel.

Herr Sterner: Die schönste Momente? Ihr stellt schwierige Fragen. Die schönsten Momente hier sind immer dann, wenn Abitur abgeschlossen wurde und dann der entsprechende Abiturjahrgang verabschiedet wird, wenn dann Schülerinnen und Schüler mit der Schule fertig und reif sind. Das sind die schönsten Momente.

Frau Holland: Oh Gott, das sind ja schwierige Fragen. Die schönsten Momente an dieser Schule waren immer die Momente, wenn ich mit Schülern zusammen Themen bearbeitet habe, die über den Tellerrand hinaus gehen. Sprich: Themen, die mit Südamerika zu tun hatten, mit Lebensarten zu tun hatten, mit Ideen, wie man Leben gestalten kann oder wie man nachhaltig leben kann, wie man aber auch sprachlich die Dinge anfässt. Da ich ja Fremdsprachenlehrerin bin, mag ich die spanische Sprache sehr gern und das zu verbinden und hier in der Schule das reinzutragen. Das habe ich meistens immer dann erlebt, wenn ich Fachtage zu Thema Nachhaltigkeit in Südamerika hatte, das auch aus dem Spanischbereich kommt. Mit der AG „Zukunftsschule“ finde ich das immer sehr schön. Flohmarkt, Stadtputz, solche Themen sind mir ganz wichtig. Mein großer Traum ist eigentlich noch ein Schulgarten. Das hier zu schaffen mit Hochbeeten, das wäre nochmal mein Traum, dass wir alle uns gemeinsam hier grün engagieren.

Nele: Was macht die Schule so besonders?

Frau Issa: Die Schüler.

Herr Sterner: Die Schule ist so besonders, weil wir eine sehr gute naturwissenschaftliche Ausbildung machen und weil wir hier auch sehr gute Musikangebote haben.

Frau Holland: Es ist besonders, wenn man Ideen hat und Lust hat, sie umzusetzen, dass man immer Unterstützung bekommt und man findet durchaus viele Leute, die auch echt Lust darauf haben und daran beteiligt sein möchten. Das ist wirklich wichtig, nicht aufzugeben und diese Schulgemeinschaft zu leben und, dass man von klein auf, also von der 5. Klasse bis zur 13. Klasse, auch allen die Möglichkeit gibt, daran zu partizipieren. Das ist ja wie hier die Projektwoche auch und das finde ich eigentlich immer das Beste, wenn ganz viele mitmachen können, egal aus welcher Altersstufe. Wenn man dann zusammenkommt und gemeinsam auch ein Erlebnis schafft, was irgendwie in den Köpfen bleibt und gleichzeitig aber auch zeigt: Wir können es besser.

Nele: Was macht Ihnen am meisten Spaß?

Frau Issa: Der Unterricht.

Herr Sterner: Am meisten Spaß macht mir der Unterricht.

Frau Holland: Das sind manchmal so die kleineren Momente: Witze von Schülern, Situationskomik, das macht mir immer Spaß. Und was mir immer Spaß macht, sind Veranstaltungen, wo man etwas erleben kann. Ob musikalisch, ob sportlich, also da finde ich schon selbst einen Tauziehwettbewerb ganz wichtig und mega spaßig und auch toll, wenn die eigene Klasse gewinnt.

Nele: Wieso arbeiten Sie an dieser Schule?

Frau Issa: Weil ich damals hier eine Stelle bekommen habe.

Herr Sterner: Also man hat mich an diese Schule versetzt innerhalb von Schleswig-Holstein aus Flensburg weg durch eine zentrale Maßnahme, die von Kiel ausgegangen ist. Das war eher ein Zufall, dass ich nach Norderstedt gekommen bin. Aber weil mir das an dieser Schule so gut gefallen hat, bin ich hier geblieben.

Frau Holland: Ich bin hergekommen durch einen Zufall. Ich kannte vorher Norderstedt gar nichts. Ich wusste nicht einmal, dass es Norderstedt überhaupt gibt und ich bin hergekommen durch die spanische Sprache. Man hat eine Spanischlehrkraft gesucht und die war dann ich. Ich komme aus einem anderen Bundesland und war auf Arbeitssuche.

Ich erzähle euch meine eigene Meinung über das LGN.

Ein sehr großes Thema ist die Gemeinschaft. Die Gemeinschaft ist sehr groß am Lessing-Gymnasium und man findet dann auch schnell tolle Freunde, die einem helfen bei Hausaufgaben, Plakaten usw. . Man versucht immer, das Beste zu geben, aber manchmal klappt es besser mit einer guten Gemeinschaft, die einem hilft. Eine sehr beliebte Sache sind noch die Ausflüge, zum Beispiel Klassenfahrten, Bouldern usw. .  Außerdem gibt es auch Aktionen, zum Beispiel Flohmärkte, die Projektwoche usw..

Noch ein Thema sind die Besonderheiten/Merkmale am LGN. Eine Sache ist, dass die Schule schon 50 Jahre alt ist. Stellt euch das mal vor. Das ist eine echt lange Zeit. Noch eine Sache, die echt herzerwärmend und besonders ist, sind die Lehrer. Sie investieren viel Zeit und viel Geduld in uns, um uns unser Abitur und unsere Zukunft zu ermöglichen.

Eine wichtige Sache ist, dass man nicht aufgeben sollte. Eins sage ich euch: Aufgeben ist keine Option! Ich weiß, es gibt Zeiten, da ist es echt anstrengend, aber ihr schafft das. Glaubt an euch. Wenn ihr es wirklich nicht schafft, dann geht zur Schulsozialarbeiterin. Sie kann euch bestimmt helfen!

Und das letzte Thema ist die Ordnung/Sauberkeit: Die Schule ist zwar nicht ordentlich und sauber. Vor allem möchte ich gar nicht anfangen, über die Toiletten zu schreiben. Aber die Schule ist ein besonderer Ort. Wir kriegen ja eine neue Schule und dort können wir ja anfangen, ordentlicher und sauberer mit ihr umzugehen. Jeder möchte einen ordentlichen Platz zum Arbeiten.

 

VON NELE 5A

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert